FAQ für Simulationspatienten

Nachfolgend sind die FAQ zum Simulationspatientenprogramm der Charité – Universitätsmedizin Berlin aufgeführt.

Finden Sie einen Studiengang
Finden Sie Ihren Ansprechpartner

Sie befinden sich hier:

FAQ = Frequently Asked Questions / Häufig gestellte Fragen

Muss ich Schauspielprofi sein, um SP zu werden?

Nein. Simulationspatientinnen und Simulationspatienten sind Menschen aus allen Berufsgruppen.

Spaß am Schauspiel und der Mut, vor 6 bis 10 Leuten zu sprechen, sollten natürlich vorhanden sein.

Welche Voraussetzungen sollte ein SP mitbringen?

Grundvoraussetzungen für die Tätigkeit als Simulationspatient oder Simulationspatientin sind kommunikative Fertigkeiten, Flexibilität und Zuverlässigkeit.

Darüber hinaus sollten Bewerber und Bewerberinnen Interesse an der Arbeit mit Studierenden, Lust am Schauspiel und eventuell auch schon Erfahrungen in diesen Bereichen mitbringen.

Was ist mit Flexibilität gemeint?

Da der Unterricht mit den Studierenden zu den unterschiedlichsten Zeiten stattfindet, ist es für unsere Planung am besten, wenn die SP flexibel sind:

Wenn es einen Wochentag gibt, an dem wir Sie nicht einsetzen können, ist das kein Problem.

Sollten Sie allerdings zum Beispiel jeden Tag erst ab 16:00 Uhr Zeit haben oder immer nur bis 14:00 Uhr, sind Sie für die Tätigkeit als SP nicht geeignet.

Um Ihnen die Planung zu erleichtern, achten wir darauf, unsere SP so frühzeitig wie möglich anzufragen.

Gibt es eine Altersgrenze?

Simulationspatientinnen und Simulationspatienten an der Charité müssen aus rechtlichen Gründen mindestens 18 Jahre alt sein. Nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt.

Muss ich mich körperlich untersuchen lassen?

Nein. Die meisten Rollen sind ohne Untersuchung. Außerdem können Sie jede Rolle ablehnen. Bevor wir Sie einsetzen, werden wir Sie fragen, ob Sie prinzipiell mit körperlichen Untersuchungen einverstanden sind. Es gibt selbstverständlich keine Rollen, in denen Ihnen Blut abgenommen wird oder Ähnliches.

Welche Rollen gibt es?

Die Rollen kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen, zum Beispiel aus der

  • Allgemeinmedizin,
  • Psychosomatik,
  • Psychiatrie,
  • Geriatrie,
  • Neurologie oder
  • Zahnmedizin.

Thematisch beinhalten sie Aspekte aus Anamnesegesprächen, Beratungs- und Aufklärungsgesprächen oder auch das Überbringen schlechter Nachrichten.

Wann finden die Einsätze statt?

Die meisten Einsätze finden wochentags zwischen 09:00 und 19:30 Uhr statt.

Wie oft werde ich als SP eingesetzt?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten: Das ist unter anderem abhängig vom Rollenprofil (Alter, Geschlecht) und von Ihrer zeitlichen Verfügbarkeit. Dadurch gibt es Monate, in denen ein SP keinen Einsatz hat, und Monate, in denen er oder sie an mehreren Tagen für mehrere Stunden im Einsatz ist.

Wo finden die Einsätze statt?

Die meisten Einsätze finden auf dem Campus Charité Mitte statt.

Unterrichte ich als SP Studierende?

Nein, der Unterricht wird von Dozierenden oder Tutorinnen beziehungsweise Tutoren durchgeführt.

Aber: Sie geben den Studierenden eine Rückmeldung über das, was Sie erlebt haben.

Dieses Feedback ist ein besonders wichtiger Bestandteil der Arbeit mit Simulationspatienten und Simulationspatientinnen. Sie als SP werden vorab von uns darin geschult, konstruktives Feedback zu geben.

Wie kann ich mich bewerben?

Füllen Sie den Motivationsfragebogen (PDF-Datei/DOC-Datei) aus und schicken Sie ihn an sp-programm(at)charite.de.

Wie läuft das Auswahlverfahren ab?

Mit dem Zurücksenden des Motivationsfragebogens nehmen wir Sie in unsere Warteliste auf.

Zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst, veranstalten wir Auswahlverfahren (Castings), zu denen wir nach Bedarf Bewerber und Bewerberinnen einladen, deren Profil (Geschlecht, Alter) den aktuellen Rollenanforderungen entspricht.

Bei gegenseitigem Interesse werden die Bewerber dann als SP geschult und eingesetzt.

Warum gibt es eine Warteliste?

Das Interesse an der Tätigkeit als SP ist groß, daher haben wir eine Warteliste angelegt.

Pro Halbjahr nehmen wir je nach Bedarf neue Bewerber und  Bewerberinnen ins SP-Programm auf. Wir bitten daher um Verständnis im Falle einer etwas längeren Wartezeit.

Wie lange Sie warten müssen, hängt davon ab,

  • ob wir Ihr Profil für eine bestimmte Rolle brauchen, und
  • wie viele SP mit einem ähnlichen Profil wie Ihres bereits für uns arbeiten.

Was passiert beim Casting?

Beim Casting geht es darum, dass wir einen ersten Eindruck von den Bewerbern und Bewerberinnen bekommen und dass sie die Grundzüge des SP-Programms kennenlernen.

Während des Castings werden kleine Improvisationsübungen gemacht und erste Einblicke ins Feedback gegeben.

Danach führen wir obligatorisch für den Einsatz in der Lehre ein Feedbacktraining durch. Im Anschluss an das Casting und das Feedbacktraining können beide Seiten entscheiden, ob sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können.

Wie werde ich auf die Tätigkeit als SP vorbereitet?

Obligatorisch für den Einsatz in der Lehre ist mindestens ein Feedbacktraining, in dem die Grundlagen für das Handwerk "Feedback geben" erlernt werden.

Vor jedem Einsatz mit einer Rolle gibt es ein Rollentraining: Die Rolle wird ausführlich besprochen und ein rollenspezifisches Feedback wird erarbeitet und eingeübt.

Kann man von der Tätigkeit leben?

Nein. Das Honorar ist lediglich eine Aufwandsentschädigung.