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Veranstaltung

05.11.2018

Von Menschen, Mäusen und Monumenten

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Fach- und Laienpublikum

Zur Geschichte der Tierlaboratorien an der Freien Universität

Die Zentralen Tierlaboratorien der Charité befinden sich auf dem Campus Benjamin Franklin, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert. Das Laborgebäude wird wegen seiner ungewöhnlichen Form oft mit einem futuristischen Raumschiff verglichen. Die umgangssprachlich als „Mäusebunker“ bezeichnete Anlage bietet von außen einen martialischen Gesamteindruck. Entworfen wurde das Bauwerk von Gerd Hänska (1927–1996). Er wollte mit dem äußeren Erscheinungsbild auf die problematische Funktion des Gebäudes als Tierversuchslabor hinweisen.

Die Bauzeit dauerte von 1971 bis 1980; das Projekt verschlang wegen der hohen Sicherheitsanforderungen 183 Millionen DM. Längst sind allerdings die technischen Einrichtungen nicht mehr zeitgemäß, und die Charité hat in Berlin-Buch einen Neubau errichtet. Die letzten Mitarbeiter werden wohl im kommenden Jahr das Haus verlassen.

Die „Medizinhistorische Visite“ möchte die Bedeutung des Mäusebunkers noch einmal würdigen und nimmt seine bevorstehende Schließung zum Anlass, Tierversuche wissenschafts- und architekturhistorisch zu betrachten, aber auch gegenwartsbezogen ethisch einzuordnen.

Organisatorisches

Veranstalter:

Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der CharitéUniversitätsmedizin Berlin

Zeit:

5. November 2018 | 13.30 – 16.30 Uhr

Ort:

Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin
Thielallee 71 | 14195 Berlin-Dahlem

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Links

Homepage Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der CharitéUniversitätsmedizin Berlin

Jubiläums-Homepage 50 Jahre Campus Benjamin Franklin

Kontakt

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