Veranstaltung

30.03.2017

„Stigma“. Filmvorführung und Vortrag zum Thema Pädophilie

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Fach- und Laienpublikum

Präventionsnetzwerk "Kein Täter werden"

Am Donnerstag, 30. März 2017, wird am Berliner Standort des Präventionsnetzwerks „Kein Täter werden“ der Kurzfilm „Stigma“ (2017, 25 Minuten) gezeigt. Anschließend stehen die Filmemacher Peter Jeschke und Jens Wagner sowie Prof. Beier, Leiter des Berliner Standortes „Kein Täter werden“ und des Instituts für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der CharitéUniversitätsmedizin Berlin sowie der psychologische und therapeutische Mitarbeiter Hannes Ulrich für Diskussionen zur Verfügung. Hannes Ulrich wird vor der Filmaufführung einen Einführungsvortrag zum Thema Pädophilie und zur therapeutischen Arbeit im Projekt „Kein Täter werden“ halten.

Zum Inhalt des Films: Ein Tonstudio. Zwei Notenständer. Zwei Mikrofone. Zwei Männer. Der eine fragt: „Wann hast du deine Neigung entdeckt?“ Der ältere antwortet: Direkt. Offen. Schonungslos. Er ist pädophil. Fühlt sich sexuell zu jungen Mädchen hingezogen. Jahrelang hat er gehofft, dass das wieder weggeht. Aber es ging nicht weg. Er hat eine Therapie gemacht und gelernt, seine Neigung anzunehmen und zu kontrollieren.
Darsteller: Godehard Giese (Interviewer) und Hendrik Arnst (Pädophiler Mann)
Das Interview, das Vorlage für den Film „Stigma“ war, wurde 2015 in den Räumlichkeiten der CharitéUniversitätsmedizin Berlin mit einem ehemaligen Teilnehmer des Präventionsnetzwerks "Kein Täter werden" geführt. Der Film lief bislang unter anderem im Wettbewerb des Filmfestivals "Max Ophüls Preis" in Saarbrücken und kann für Informations- und Diskussionsveranstaltungen gebucht werden. Weitere Informationen unter http://stigma-der-film.de/

Präventionsnetzwerk "Kein Täter werden"
Das Präventionsnetzwerk "Kein Täter werden" bietet ein an allen Standorten kostenloses und durch die Schweigepflicht geschütztes Behandlungsangebot für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen und/oder Missbrauchsabbildungen (sogenannte Kinderpornografie) konsumieren und deshalb therapeutische Hilfe suchen, ohne aktuell unter Strafverfolgung wegen sexuellem Kindesmissbrauch oder des Konsums von Missbrauchsabbildungen zu stehen. Im Rahmen der Therapie erhalten die betroffenen Personen Unterstützung, um ihre sexuelle Ausrichtung anzunehmen und in ihr Selbstbild zu integrieren sowie sexuelle Übergriffe durch direkten körperlichen Kontakt oder indirekt durch den Konsum oder die Herstellung von Missbrauchsabbildungen im Internet zu verhindern. Der Berliner Standort ist Initiator des deutschlandweiten Präventionsnetzwerks „Kein Täter werden“ mit mittlerweile zehn weiteren Standorten.
Dabei garantiert das Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ gemeinsame Qualitätsstandards. Ziel ist es, ein bundesweites, flächendeckendes therapeutisches Angebot zur Etablierung der Prävention sexueller Traumatisierungen von Kindern und Jugendlichen aufzubauen.

Organisatorisches

Referenten:

n/a

Veranstalter:

CharitéUniversitätsmedizin Berlin
CC01 - Centrum für Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“
Luisenstraße 57, 10117 Berlin
t: +49 30 450 529 307
f: +49 30 450 529 992

Zeit:

Donnerstag, 30. März 2017, Beginn 14 Uhr (Ende gegen 15.30 Uhr)

Ort:

Hörsaal Innere Medizin,
Sauerbruchweg 2
10117 Berlin
(Wegbeschreibung s. unter Downloads)

Downloads

Links

https://www.kein-taeter-werden.de
https://www.dont-offend.org
https://twitter.com/KeinTaeter
https://www.youtube.com/user/KeinTaeterWerden

Kontakt

Katharina Schweder (Der Eintritt ist kostenlos, um Anmeldung bis zum 24. März 2017 wird gebeten)

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