Wissenschaftl. Mitarbeiterin / Wissenschaftl. Mitarbeiter - DM.185.16

25.11.2016Forschung und WissenschaftBerufserfahrene

Bewerbungsfrist 22.12.2016

Institut für Public Health — CVK

Unternehmensbeschreibung

Die Charité - Universitätsmedizin Berlin ist eine gemeinsame Einrichtung der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie hat als eines der größten Universitätsklinika Europas mit bedeutender Geschichte eine führende Rolle in Forschung, Lehre und Krankenversorgung inne. Aber auch als modernes Unternehmen mit Zertifizierungen im medizinischen, klinischen und im Management-Bereich tritt die Charité hervor.

Stellenbeschreibung

Einsatzgebiet

CC01 Institut für Public Health, Charité Comprehensive Cancer Center, Centrum für Schlaganfallforschung; An der Charité entsteht ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Kooperationsnetz für Versorgungsforschung (NAVICARE). Die gemeinsame Aufgabe des Kooperationsverbundes ist die systematische Erforschung von Faktoren, die eine optimale Versorgung von PatientInnen behindern, sowie die Entwicklung und Erprobung innovativer, patientenzentrierter Ansätze zur Überwindung dieser Barrieren. Ein Forschungsprojekt des Kooperationsnetzwerkes untersucht beispielhaft an den Erkrankungen Lungenkrebs und Schlaganfall, welche Ressourcen und Projekte, die eine patientenzentrierte Versorgung unterstützen, in Berlin existieren und welche Faktoren aus Patientensicht optimale Versorgung verhindern. Darüber hinaus wird das Projekt ein Navigationsmodell für eine patientenzentrierte Versorgung entwickeln. Als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in sind Sie anteilig am Institut für Public Health, am Charité Comprehensive Cancer Center sowie am Centrum für Schlaganfallforschung angestellt. Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Mittelbewilligung durch den Förderer (Bundesministerium für Bildung und Forschung) ab dem 01.02.2017.

Aufgabengebiet

  • Sie sind verantwortlich für die Erfassung der existierenden Ressourcen und Angebote in Berlin für PatientInnen mit Lungenkrebs und Schlaganfall und deren Zusammenstellung in einem Atlas. Darüber hinaus untersuchen Sie mithilfe qualitativer Methoden die Barrieren einer patientenzentrierten, optimalen Versorgung aus Patientensicht. Sie verantworten die Entwicklung eines Patientennavigationsmodell aus den Forschungsergebnissen von NAVICARE unter Berücksichtigung eines Delphi-Prozesses mit allen Netzwerkpartnern.

Voraussetzungen

  • Ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Sozialwissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Ethnologie oder vergleichbarer Studiengänge
  • Eine abgeschlossene Promotion in einem der genannten Fachgebiete mit einem für die patientenzentrierte Versorgungsforschung relevanten Schwerpunkt
  • Publikationen in internationalen Fachzeitschriften (peer-reviewed)
  • Erfahrung im Umgang mit schwerkranken Patienten, z.B. durch qualitative Forschungsarbeiten
  • Sehr gute qualitative Methodenkenntnisse
  • Erfahrung im Umgang mit qualitativen Datenmanagementprogrammen, z.B. maxqda
  • Offenheit für Mixed-Methods-Forschungsansätze
  • Sehr gute Englisch- und Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, Eigeninitiative, Einsatzbereitschaft und Eigenverantwortlichkeit
  • Freude in einem interdisziplinären Team zu arbeiten
  • Überdurchschnittliche kommunikative und organisatorische Fähigkeiten
  • Es erwartet Sie:
  • Ein interessantes und anspruchsvolles Projekt, das die psychosoziale Versorgung von PatientInnen verbessert und international eingebunden ist. Sie arbeiten an der Schnittstelle von Versorgung und Forschung in einem professionellen, interdisziplinären Team, in dem Teamarbeit und Austausch groß geschrieben werden. Wir arbeiten aus epidemiologischer und anthropologischer Sicht zu Fragen der Krankenversorgung und der Krankheitsprävention im Krebs- und im Schlaganfallbereich.

Arbeitsbedingungen & Leistungen

Einstellungstermin

01.02.2017

Beschäftigungsdauer

zunächst befristet bis 31.01.2020;

Arbeitszeit

volle Wochenarbeitszeit

Vergütung

Die Eingruppierung erfolgt unter Berücksichtigung der persönlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 des Entgeltgefüges zum TV-Charité.

Organisatorisches

Zusatzinformationen

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin trifft ihre Personalentscheidungen nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Die Charité strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an und fordert Frauen daher nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten vorrangig berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Bei der Einstellung wird ein polizeiliches Führungszeugnis, teilw. ein erweitertes Führungszeugnis verlangt. Die Bewerbungsunterlagen können leider nur dann zurückgeschickt werden, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Evtl. anfallende Reisekosten können nicht erstattet werden.

Kennziffer

DM.185.16

Bewerbungsfrist

22.12.2016

Bewerbungsanschrift

Charité – Universitätsmedizin Berlin
Institut für Public Health
Frau Prof. Dr. Jacqueline Müller-Nordhorn
Seestr. 73
13347 Berlin

Ansprechpartner für Nachfragen

E-Mail: jacqueline.mueller-nordhorn@charite.de
Bei Rückfragen bitte melden unter: 030 / 450 570872

Arbeiten an der Charité


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