DM.100.20a Wissenschaftliche/r Mitarbeiter*in

09.07.2020Forschung und WissenschaftBerufserfahrene

Bewerbungsfrist 31.08.2020

Institut für Biochemie — CCM

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Unternehmensbeschreibung

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin ist eine gemeinsame Einrichtung der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie hat als eines der größten Universitätsklinika Europas mit bedeutender Geschichte eine führende Rolle in Forschung, Lehre und Krankenversorgung inne. Aber auch als modernes Unternehmen mit Zertifizierungen im medizinischen, klinischen und im Management-Bereich tritt die Charité hervor.

Stellenbeschreibung

Einsatzgebiet

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin im Herzen Berlins ist eine der größten und forschungsintensivsten medizinischen Fakultäten Europas.
Das Labor von Ralser ist weltweit anerkannt für die Erforschung der Regulation des Zellmetabolismus, das Netzwerk biochemischer Reaktionen in der Zelle, seiner Entwicklung und Aufrechterhaltung der funktionalen Integrität innerhalb der sich ständig verändernden Umgebung der Zelle. Unser Forschungsgebiet befasst sich mit fundamentalen Fragen der Lebenswissenschaften, bei denen Kenntnisse über zelluläre metabolische Systeme für die Entwicklung neuer Therapeutika und dem Verständnis der molekularen Basis von Krankheiten unabdingbar sind.
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, ist das Ralser-Labor Vorreiter bei der Entwicklung von Hochdurchsatz-Massenspektrometrie-Methoden zur präzisen Quantifizierung von Metaboliten und Proteinen sowie zur Kombination von proteomischen und metabolomischen Daten.

Aufgabengebiet

  • Wir suchen eine*n begeisterte*n Postdoktorand*in für das Labor von Prof. Markus Ralser am Institut für Biochemie der Charité - Universitätsmedizin Berlin.
  • Wir haben massenspektrometrische Methoden entwickelt, mit denen Tausende von quantitativen Proteomen sehr effektiv gemessen werden können, und Berechnungsstrategien gefunden, um diese mit dem Zellstoffwechsel zu verknüpfen. Wir werden diese nun anwenden, um zu verstehen, wie die Dynamik der Proteinexpression den Stoffwechsel beeinflusst. Hierbei werden wir proteomische Veränderungen in Tausenden von Hefestämmen sowie menschlichen Proben untersuchen und diese verknüpfen, um Veränderungen im Stoffwechsel mechanistisch zu verstehen und die Phänotypen vorherzusagen, die sie hervorbringen.
  • Wir ermutigen Bewerber*innen mit einem experimentell-analytischen Hintergrund, da der/die Stelleninhaber*in speziell zur Entwicklung neuer Methoden in der biologischen Massenspektrometrie und deren Anwendung zur Untersuchung des Stoffwechsels beitragen wird. Der/die Bewerber*in sollte auch an der Analyse großer biologischer Datensätze, an der Durchführung von Experimenten zur funktionellen Genomik sowie der Vorhersage von Phänotypen interessiert sein.
  • Der/die Stelleninhaber*in wird hierbei innerhalb des kürzlich eingerichteten „Nationalen Forschungskern Massenspektrometrie“ an der Analyse klinischer Proteomikdaten für medizinische und epidemiologische Studien mitwirken.
  • Wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen wird nach Maßgabe Ihres Dienstverhältnisses ausreichend Zeit zu eigener wissenschaftlicher Arbeit gegeben.

Voraussetzungen

  • PhD, Promotion in den Grundlagenwissenschaften
  • Nachweis der Forschungsleistung durch publizierte Forschungsbeiträge oder Patente
  • Erfahrung im Umgang mit großen und systematischen Experimenten und Datensätzen sowie entsprechende Programmier- und Statistikkenntnisse
  • Erfahrung in der Durchführung systematischer, möglicherweise groß angelegter Experimente, Flüssigchromatographie und / oder Massenspektrometrie
  • Erwünscht sind experimentelle Fähigkeiten in Mikrobiologie und Biochemie

Arbeitsbedingungen & Leistungen

Einstellungstermin

ab sofort

Beschäftigungsdauer

28.02.2023

Arbeitszeit

29,25 Wochenstunden

Vergütung

Entgeltgruppe 13 TVöD VKA-K; Die Eingruppierung erfolgt unter Berücksichtigung der Qualifikation und der persönlichen Voraussetzungen. Hier finden Sie unsere Tarifverträge www.charite.de/karriere/

Organisatorisches

Zusatzinformationen

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin trifft ihre Personalentscheidungen nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Die Charité strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an und fordert Frauen daher nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten vorrangig berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Bei der Einstellung wird ein polizeiliches Führungszeugnis, teilweise ein erweitertes Führungszeugnis verlangt. Die Bewerbungsunterlagen können leider nur dann zurückgeschickt werden, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Eventuell anfallende Reisekosten können nicht erstattet werden.

Datenschutzhinweis

Die Charité weist darauf hin, dass im Rahmen und zu Zwecken des Bewerbungsverfahrens an verschiedenen Stellen in der Charité (z.B. Fachbereich, Personalvertretung, Personalabteilung) personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet werden. Weiterhin können die Daten innerhalb des Konzerns sowie an Stellen außerhalb (z.B. Behörden) zur Wahrung berechtigter Interessen übermittelt bzw. verarbeitet werden. Mit Ihrer Bewerbung stimmen Sie unseren Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen für Bewerbungsverfahren, die Sie hier finden, zu.

Kennziffer

DM.100.20a

Bewerbungsfrist

31.08.2020

Bewerbungsanschrift

ausschließlich per e-mail:
bewerbungen-biochemie@charite.de

Ansprechpartner für Nachfragen

Prof. Markus Ralser
Tel: +49 30 450 528141
E-Mail: markus.ralser@charite.de

Arbeiten an der Charité


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