Pressemitteilung

02.09.2009

Wie Hirnzustände das Lernen beeinflussen

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert einen neuen Forschungsverbund, der von der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und der Humboldt-Universität koordiniert wird, in den nächsten fünf Jahren mit 2,5 Millionen Euro. Das Projekt wird im Rahmen der Initiative „Bernstein Fokus: Neuronale Grundlagen des Lernens“ unterstützt. Ziel des Vorhabens, an dem auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Lübeck, Bochum und Leipzig beteiligt sind, ist die Verbesserung der Lernfähigkeit nach einem Schlaganfall oder einer Hirnstörung wie zum Beispiel Demenz. Die Forscher untersuchen, welche Hirnzustände das Lernen beeinflussen. Wenn der Mensch etwas lernt, senden große Gruppen von Zellen gleichzeitig Impulse aus. Diese verursachen Schwingungen – in der Fachsprache Oszillationen genannt – die mit verschiedenen Methoden gemessen werden können. Sie spielen beim Lernen und Erinnern eine wichtige Rolle. Bei Krankheiten wie Demenz sind die Oszillationen in bestimmten Hirnbereichen verändert.

Kontakt

Dr. Petra Ritter
Klinik für Neurologie
Campus Charité Mitte
t: +49 30 450 560 005



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