Pressemitteilung

01.12.2015

Wenn es rauscht im Ohr

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Das Tinnituszentrum und die Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité richten in diesem Jahr gemeinsam ein Symposium zum Thema Hörsturz aus. Fokusthemen sind unter anderem die Auswirkungen von psychologischen Faktoren auf das Entstehen von Tinnitus sowie neue evidenzbasierte Therapien, alternative pharmakologische Interventionsmöglichkeiten und aktuelle Entwicklungen im Bereich Mittelohrimplantation und Hörgerätetechnologie.

Es rauscht, es pfeift, es summt - rund drei bis vier Millionen Menschen leiden in Deutschland unter einem Tinnitus. Ist er erst kürzlich aufgetreten, sprechen Ärzte von einem akuten Tinnitus. Hält er länger als drei Monate an, gilt der Tinnitus als chronisch. Dabei hören die Patienten keine echten Geräusche, sondern Phantomklänge, die das eigene Gehirn produziert. Es versucht damit den Ausfall einer oder mehrerer Hörfrequenzen auszugleichen, weil beispielsweise ein Hörsturz einige Haarzellen im Innenohr beschädigt hat. Auslöser für einen akuten Tinnitus können nicht nur eine dauerhafte Lärmbelastung sondern auch Erkrankungen wie eine Mittelohrentzündung, Schwerhörigkeit oder Muskelverspannungen sein.

Das Tinnitussymposium findet am kommenden Samstag, den 5. Dezember im Kaiserin Friedrich-Haus, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin statt. Medienvertreter sind vor der Veranstaltung herzlich zum Pressefrühstück von 9.30 bis 10.30 Uhr eingeladen. Um Anmeldung hierzu wird gebeten. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.deutsche-tinnitus-stiftung-charite.de/home/

Links

Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité

Kontakt

Prof. Dr. Birgit Mazurek
Direktorin des Tinnituszentrum Charité und Vorstandsvorsitzende der Deutschen Tinnitus-Stiftung Charité
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +40 30 450 555 009

 

 



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