Pressemitteilung

15.03.2019

Wenn die Erschöpfung chronisch wird

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Charité eröffnet deutschlandweit erstes Fatigue Centrum

Unter Fatigue versteht man eine Müdigkeit, die sich nicht „wegschlafen“ lässt und der verschiedene Erkrankungen zu Grunde liegen können. Doch was können Ursachen für die anhaltende Erschöpfung sein? Und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin eröffnet jetzt mit einer Veranstaltung das erste Fatigue Centrum Deutschlands. 

Chronische Fatigue tritt häufig nach schweren Infektionen, bei Multipler Sklerose oder bei Krebserkrankungen auf. Das Chronische Fatigue Syndrom (CFS), auch Myalgische Enzephalomyelitis genannt, ist eine komplexe eigenständige Krankheit. Konzentrationsschwäche, Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie Muskel-, Kopf- und Gelenkschmerzen können mit der Erkrankung einhergehen. Charakteristisch für CFS ist eine Belastungsintoleranz, das heißt, dass selbst kleine Anstrengungen zur langanhaltenden Zunahme der Beschwerden führen können. Die Gründe für CFS können vielfältig sein und sind oft auch nicht einfach zu klären. Daher haben sich Ärzte und Wissenschaftler der Charité zusammengeschlossen, um gemeinsam Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten zu erforschen. Ziel ist es, den Betroffenen und den Ärzten Hilfestellung bei der Diagnostik und der Therapie zu geben. Auf der Eröffnungsveranstaltung stellen die Charité-Experten das neue Charité Fatigue Centrum vor und informieren gemeinsam mit Vertretern von Selbsthilfegruppen über Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten.

Die Eröffnung findet am Mittwoch, den 20. März von 15 bis 18 Uhr im BIH Centrum für Regenerative Therapien am Campus Virchow-Klinikum, Föhrer Str. 15 in 13353 Berlin statt. Medienvertreter werden gebeten, sich per E-Mail unter presse(at)charite.de anzumelden.

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Charité Fatigue Centrum Berlin

Kontakt

Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen
Stellvertretende Direktorin des Instituts für Medizinische Immunologie
Campus Virchow-Klinikum
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 524103



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