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Pressemitteilung

06.08.2021

ver.di bricht Tarifverhandlungen nach nur einem Gesprächstermin ab

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Bereits nach wenigen Stunden hat die Tarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Verhandlungen mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin abgebrochen. 

Beide Parteien waren heute zu Auftaktgesprächen zusammengekommen. Das Ziel der Charité war es darin, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, weiterhin eine attraktive Arbeitgeberin im Wettbewerbsumfeld zu sein und dabei zugleich die Arbeitsbelastung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzuerkennen und zu berücksichtigen. Zu den Rahmenbedingungen, wie Stabilität und Planbarkeit der Arbeit sowie lebensindividuelle Lösungen, hat die Charité ein umfassendes Modell erarbeitet und vorgelegt.

Die Herausforderung und Ziele der Charité als Universitätsmedizin in Berlin sind spezifisch. Daher kommt nur eine individuelle Regelung in Betracht. Der Vorschlag der Charité war eine kombinierte Regelung der Rahmenbedingungen in einem Haustarifvertrag und ergänzend in einer Dienstvereinbarung. Diesen Vorschlag haben die Vertreterinnen und Vertreter von ver.di abgelehnt und fordern einen Entlastungstarifvertrag. Der Vorstand der Charité ist nicht frei darin, einen solchen Vertrag abzuschließen.

Nach siebenstündiger Sitzung hat ver.di die Verhandlungen abgebrochen. Der Vorstand der Charité bedauert diesen Schritt, weil keine ausreichende Zeit blieb, um die gegenseitigen Modellvorschläge eingehend zu prüfen und angemessen zu beraten. Zudem ist der Vorstand erstaunt darüber, dass der Verhandlungspartner allein an der Frage der formalen Rahmenbedingungen festmacht, weitere, bereits terminierte Gespräche nicht fortzusetzen und schon nach dem Auftakt ein Ende herbeizuführen. Die Charité ist weiterhin bereit, die Verhandlungen fortzusetzen.

Kontakt

Markus Heggen
Pressesprecher
Charité – Universitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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