Pressemitteilung

18.03.2009

Trend Wunschkaiserschnitt – Charité liest im Maxim Gorki Theater

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Geburten finden meist zwischen neun und 17 Uhr statt – und nur noch selten am Wochenende. Das ist die für Ärzte und Kliniken bequeme Folge eines neuen Trends, dem immer mehr Frauen folgen: Sie entscheiden sich bewusst gegen eine Spontangeburt und ziehen den Kaiserschnitt vor. Prof. Joachim Dudenhausen, Leiter der Kliniken für Geburtsmedizin der Charité, erläutert in der nächsten Vorlesung der Reihe „Kosmos und Mensch“ die Chancen und Risiken eines Kaiserschnittes und sondiert die ethischen Grenzen. Bessere Planbarkeit, weniger Schmerzen und prominente Vorbilder, bei denen die Operation reibungslos verlaufen ist, seien vermeintlich Gründe für einen Kaiserschnitt. Die Folgen der Operation und Probleme bei nachfolgenden Schwangerschaften führen die Gegner als selten erwähnte Schwierigkeiten an. Die Vorlesung mit dem Titel „Schneiden statt Pressen“ beginnt am Sonntag, dem 22. März, um 11 Uhr. Veranstaltungsort ist das Maxim Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, in 10117 Berlin. Besucher und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Kontakt

Prof. Joachim Dudenhausen
Direktor der Kliniken für Geburtsmedizin
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 564 072



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