Pressemitteilung

08.05.2015

Teddyklinik nimmt Angst vorm Arzt

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Jungmediziner therapieren kranke Kuscheltiere, Ingrid Fischbach assistiert (3. v. links). © Charité

Rund 500 Kinder haben das Teddybärenkrankenhaus der CharitéUniversitätsmedizin Berlin aufgesucht. Gemeinsam mit den Teddy-Docs versorgten sie ihre kranken Kuscheltiere und erlebten so auf spielerische Art den Untersuchungsablauf, ohne selbst betroffen zu sein. Ingrid Fischbach, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, war zu Besuch und assistierte bei der Behandlung.

Der Teddy hat Bauchschmerzen, weil er zu viele Süßigkeiten gegessen hat, und das Plüsch-Känguru hat sich beim Trampolinspringen ein Bein gebrochen. Die leidenden Kuscheltiere wurden in der Teddyklinik mit Stethoskop und Reflexhammer untersucht, geröntgt, im OP-Saal wiederhergestellt und danach sorgfältig verbunden. Spielerisch lernten die Kinder die einzelnen Behandlungsschritte kennen und konnten selbst in die Rolle des Arztes schlüpfen. Nach der erfolgreichen Behandlung präsentierten alle stolz die Verbände und Röntgenbilder und bekamen in der Krankenhausapotheke der Charité eine Tapferkeitsurkunde mit auf den Weg.

Das Teddybärenkrankenhaus wird von Studierenden der Charité ehrenamtlich organisiert und durchgeführt. „Mit dem Projekt möchten wir den Kindern frühzeitig die Angst vor einem Arztbesuch oder einem Aufenthalt im Krankenhaus nehmen“, sagte der Projektverantwortliche Eike Kühn. Neben der Kuscheltier-Behandlung kümmerten sich die Studierenden auch um das Wohlergehen der kleinen Besitzer. Unter dem Motto „Erdbeer‘ statt Gummibär – gesunde Ernährung ist nicht schwer“, erfuhren die Kinder, wie viel Zucker in manchen Lebensmitteln steckt und dass Obst- und Gemüse nicht nur gesund, sondern auch lecker ist.

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Teddybärenkrankenhaus Berlin

Kontakt

Eike Kühn
AG Teddybärenkrankenhaus
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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