Pressemitteilung

29.10.2010

Tag der Charité im Martin-Gropius-Bau: Medizin wird sichtbar

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Bilder sind in der Medizin von heute unverzichtbar. Durch moderne bildgebende Verfahren wird versucht, das letzte „weiße Feld“ des menschlichen Körpers – Gehirn und Nervensystem – zu kartieren. Defektgeprüfte Chromosomen werden sichtbar und mit digitalen Techniken, wie Ultraschall, CT-, MRT- und PET, lassen sich ungeahnte Einsichten in den lebenden Organismus gewinnen. Auf dem Monitor können Eltern ihr heranwachsendes Ungeborenes beim Daumenlutschen beobachten und bei älteren Menschen lassen sich bereits kleinste Verhärtungen an Herzklappen oder ein winziger Tumor im Knochen entdecken. Bildgestützt finden heute die verschiedensten Operationen – minimal und wenig invasiv – statt. Und über das Internet schließlich kann der Telemediziner die zweite Meinung eines irgendwo in der Welt angesiedelten Experten einholen – zum Wohle des Patienten.

Nach einem historischen Abriss über die Entwicklung der medizinischen Bilderwelt kommen in der Vortragsreihe Expertinnen und Experten aus der Charité zu Wort. Sie stellen aus ihren jeweiligen Arbeits- und Forschungsbereichen Techniken der modernen medizinischen Bildgebung vor. Dabei wird sichtbar, wie detailliert heute der menschliche Körper bereits einsehbar ist, und wohin die Entwicklungsreise auf diesem Gebiet gehen wird. Nach allen Vorträgen besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Der Tag der Charité findet am Donnerstag, den 4. November ab 10.00 Uhr in der Ausstellung „WeltWissen. 300 Jahre Wissenschaften in Berlin“ im Martin-Gropius-Bau statt. Die Vortragsreihe „Medizin und Visualisieren“  beginnt um 18.00 Uhr im Kinosaal des Museums, der Eintritt ist frei. Interessierte können sich das Programm Öffnet externen Link im aktuellen Fensterhier ansehen.

Kontakt

Prof. Thomas Schnalke
Berliner Medizinhistorisches Museum
Campus Charité Mitte
t: +49 30 450 536 077



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