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11.11.2008

Studie an der Charité: Vorbeugen gegen Alzheimer möglich?

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Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der CharitéUniversitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin sucht Teilnehmer für eine Präventionsstudie gegen Alzheimer. Rund 1,2 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Alzheimer, damit ist die Erkrankung die häufigste Demenzform. In der 5-jährigen Studie, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, möchten die Wissenschaftler herausfinden, ob die Einnahme eines zugelassenen, cholesterinsenkenden Medikaments Alzheimer verhindern kann. Diese Annahme basiert unter anderem auf der Beobachtung, dass Patienten, die über einen längeren Zeitraum Cholesterinsenker eingenommen haben, seltener eine Demenzerkrankung entwickelten. Gemeinsam mit 14 weiteren Universitätskliniken startet die von der CharitéUniversitätsmedizin Berlin geleitete Studie diesen Herbst. Teilnehmen können Personen, die zwischen 55 und 85 Jahren alt sind und unter leichten Gedächtnisstörungen leiden, gegen die sie bislang keine Medikamente einnehmen. Ihren Alltag sollten diese Personen ansonsten ohne wesentliche Beeinträchtigung bewältigen können. Die Gedächtnisstörungen werden anhand von Tests objektiviert. Eine Bezugsperson, zum Beispiel der Ehepartner oder erwachsene Kinder, müssen für ergänzende Angaben zur Verfügung stehen. Nicht mitmachen können Personen, die bereits ein cholesterinsenkendes Mittel einnehmen oder bei denen andere schwerwiegende Erkrankungen vorliegen.

Kontakt

Interessenten melden sich in der Hochschulambulanz/Gedächtnissprechstunde
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie CBF 
Nussbaumallee 38
14050 Berlin
t: +49 30-8445-8310



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