Pressemitteilung

21.02.2008

Starkes Herz und gesunde Gefäße trotz schwacher Niere

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Lebensgefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei nierenkranken Patienten früher erkennen und effektiver behandeln - das ist das Ziel eines Großprojekts, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jetzt im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes

Lebensgefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei nierenkranken Patienten früher erkennen und effektiver behandeln - das ist das Ziel eines Großprojekts, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jetzt im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes mit 2,2 Millionen Euro gefördert wird. Prof. Joachim Jankowski von der Medizinischen Klinik der Charité am Campus Benjamin Franklin leitet den Forschungsverbund, bei dem unter anderem auch Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin und der Universität Duisburg-Essen mitarbeiten. Das Risiko für einen tödlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall ist für chronisch Nierenkranke zehn- bis zwanzigmal höher als für Menschen mit normaler Nierenfunktion. Inwiefern genetische Faktoren zu diesen gefürchteten Komplikationen beitragen, ist bislang völlig unklar. Weil aber Bewegungsmangel und Übergewicht die Entwicklung einer Niereninsuffizienz begünstigen, breitet sich die Krankheit in Industrieländern immer weiter aus. Neben dem menschlichen Leid kommen damit enorme Kosten auf das Gesundheitswesen zu. "Um hier rechtzeitig gegenzusteuern, brauchen wir dringend neue Behandlungsoptionen", sagt Jankowski. "Im Kampf gegen diese schwere Krankheit hat auch die Entwicklung neuer Medikamente eine zentrale Bedeutung."

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