Pressemitteilung

24.05.2016

Sonntagsvorlesung zur modernen Gefäßchirurgie

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Gefäßerkrankungen entstehen durch Ablagerungen und Verstopfungen in den Arterien und Venen, die den ungehinderten Blutfluss erschweren. Eine der gefährlichsten Erkrankungen ist das Aortenaneurysma. Dabei vergrößert sich die Hauptschlagader ballonförmig und droht, ohne Vorwarnung zu platzen. Jedes Jahr sterben daran in Deutschland rund 10.000 Menschen. Die größten Risikofaktoren sind hohes Alter, erhöhter Blutdruck, Rauchen und Gefäßverkalkungen, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Wird das Aneurysma rechtzeitig erkannt, kann es mit moderner Gefäßchirurgie gut behandelt werden.

Das universitäre Gefäßzentrum am Charité Campus Benjamin Franklin hält das gesamte Spektrum der Gefäßchirurgie bereit und umfasst modernste minimal-invasive Techniken ebenso wie komplexe offene Verfahren im hochmodernen Hybrid-OP. So erhält jeder Patient eine individuell maßgeschneiderte Therapie aus einer Hand: Gefäßchirurgen, Radiologen und Internisten bündeln ihre Expertise und behandeln die Betroffenen gemeinsam.

Prof. Dr. Andreas Greiner, Leiter des Gefäßzentrums, informiert in der Vorlesung über gefäßchirurgische Krankheitsbilder, wie beispielsweise das Aortenaneurysma, sowie moderne Behandlungsmöglichkeiten und wirksame Präventionsmaßnahmen. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen an den Experten zu richten.

Die Sonntagsvorlesung „Moderne Gefäßchirurgie“ findet statt am 29. Mai um 11 Uhr im Hörsaal Innere Medizin am Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1 in 10117 Berlin (Geländeadresse: Sauerbruchweg 2). Ein barrierefreier Zugang ist erreichbar über den Virchowweg 9. Der Eintritt ist frei.

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Klinik für Gefäßchirurgie

Kontakt

Prof. Dr. Andreas Greiner
Leiter des Gefäßzentrums der Charité
Campus Benjamin Franklin
t: +49 30 450 522 725



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