Pressemitteilung

25.09.2009

Signal für die medizinische Ausbildung von morgen

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Klaus Wowereit setzt ersten Spaten für neues Lehr- und Forschungsgebäude

Am Campus Mitte der CharitéUniversitätsmedizin Berlin fällt heute der Startschuss für eines der ehrgeizigsten wissenschaftlichen Bauprojekte Berlins. Das Studium der Medizin in der Grundlagenmedizin soll ab 2012 für alle Studierenden der Charité am Campus Mitte zusammengeführt werden. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und Prof. Annette Grüters-Kieslich, die Dekanin der Charité, haben heute in feierlichem Rahmen den ersten Spatenstich gesetzt. Neben den Medizinstudenten werden in einem Teil des Gebäudes, dem Zentrum für Immun– und Neurowissenschaften, auch die Forscherinnen und Forscher des Exzellenzclusters „Neurocure“ Platz finden. „Diese enge Integration von Lehre und Forschung ist einer der faszinierendsten Aspekte des Projektes“, erklärte Wowereit. „Ich bin sicher, dass von diesem Gebäude in Zukunft wichtige Impulse für die Gesundheitswirtschaft in Berlin ausgehen werden.“

„Mit diesem modernen Lehr- und Forschungsgebäude in unmittelbarer Nähe zur Krankenversorgung inmitten des historischen Charité-Campus entsteht ein einmaliges Ensemble, das sich mit den internationalen Plätzen der Spitzenmedizin messen kann“, erklärte Prof. Karl Max Einhäupl, der Vorstandsvorsitzende der Charité, in seiner Begrüßung. „Wir werden hier eine echte Campus-Atmosphäre haben, in der die Studierenden auch schon früh an die Krankenversorgung herangeführt werden können.“ Auch die Dekanin Prof. Grüters-Kieslich sieht in dem Bau ein Signal für die Ausbildung von morgen. „Das Bauwerk mit Kosten von 86 Millionen Euro eröffnet eine neue Ära für die Lehre und Forschung an der Charité.“

Das Architektenbüro Stefan Ludes Architekten hat in dem insgesamt 26.000 qm großen Gebäude die Anforderungen moderner Wissenschaft umgesetzt. Alle Gebäudeteile sind in Skelettbauweise konzipiert, so dass die Flexibilität der Grundrisse für unterschiedlichste Nutzungsvarianten gewährleistet ist. Mit der konsequenten Verwendung des Spaltklinkers für die klassische Lochfassade wird die Architektursprache der umgebenden Bebauung aufgenommen. Insbesondere korrespondiert das neue Bauwerk in Höhe und Kubatur mit dem benachbarten Gebäude der Max-Planck-Gesellschaft. Die Laboreinheiten sind, nach Instituten aufgeteilt, in allen drei Flügeln zu finden.

„Mit dem hochmodernen Laborgebäude für Wissenschaftler und Studenten werden nicht nur exzellente Arbeits-, Lehr- und Lernbedingungen geschaffen, sondern auch architektonisch und städtebaulich Maßstäbe gesetzt“, betont Ingeborg Junge-Reyer, die Senatorin für Stadtentwicklung. „Der sechsgeschossige Klinkerneubau verwandelt die Freifläche vor der Klinik für Innere Medizin in einen geschlossenen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität. Durch diese städtebauliche Komposition gelingt es, die bisherige „Rückseite“ der Charité zum Stadtraum hin zu öffnen.“ Und auch Wissenschafts- und Forschungssenator Prof. E. Jürgen Zöllner schaut mit diesem Neubau wieder optimistischer in eine erfolgreiche Zukunft der Universitätsklinik: "Unser Ziel ist es, die Exzellenz der Charite auf höchstem internationalen Niveau weiter auszubauen. An diesem Neubau zeigt sich die Verknüpfung zwischen großer Vergangenheit und den medizinischen Herausforderungen der Zukunft. Berlin nimmt seinen Auftrag, Wissenschaftsstandort für Forschung und Lehre zu sein, auch hier sehr konkret an. Die Ausbildung von künftigen Medizinern passt sich ein in die Offensive für mehr Studienplätze in dieser hochqualifizierenden Stadt."

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