Pressemitteilung

30.04.2008

„Sex brennt“: Vernissage im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité

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Von den Nazis als sittenwidrig gebrandmarkt und geplündert: Magnus Hirschfeldts Institut für Sexualwissenschaft steht im Mittelpunkt einer Ausstellung in der Charité.

Von den Nazis als sittenwidrig gebrandmarkt und geplündert: Magnus Hirschfeldts Institut für Sexualwissenschaft steht im Mittelpunkt einer Ausstellung in der Charité. Gemeinsam mit der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft setzt sich das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité künstlerisch mit Hirschfelds Person und Werk auseinander. Anlass ist der 75. Jahrestag der Bücherverbrennung: Hirschfelds Schriften verbrannten zusammen mit denen Sigmund Freuds unter dem Feuerspruch „gegen seelenzerfasernde Überschätzung des Trieblebens.“ In der Ausstellung sind künstlerische und dokumentarische Darstellungen von sieben internationalen Künstlerinnen und Künstlern zu sehen. Auf der Eröffnung, die am 6. Mai um 19.30 Uhr stattfindet, sprechen u.a. der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und Prof. Detlev Ganten, Vorstandsvorsitzender der Charité. Veranstaltungsort ist das Medizinhistorische Museum, Charitéplatz 1, 10117 Berlin. Vertreter der Medien sind herzlich zum Pressegespräch mit Vorbesichtigung um 11 Uhr willkommen. Die Ausstellung „Sex brennt“ läuft bis zum 14. September.

Kontakt:
Patrick Kleinschmidt
patrick.kleinschmidt(at)charite.de
t: +49 30 450 536 132



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