Pressemitteilung

27.05.2009

Schlaue Helfer für Senioren

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die CharitéUniversitätsmedizin Berlin im Rahmen des Projekts „SmartSenior – Intelligente Dienste und Dienstleistungen für Senioren“ mit einer Summe von insgesamt 2,2 Millionen Euro. Insgesamt sind an der breit angelegten Forschungsinitiative 29 Partner beteiligt, darunter die Deutsche Telekom, Alcatel-Lucent, Siemens und die BMW Group sowie verschiedene kleine und mittlere Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Ziel dieser Allianz ist es, durch neue Technologien das Leben für ältere Menschen einfacher, sicherer und komfortabler zu gestalten. Die Forschungsgruppe Geriatrie an der Charité wird neue Therapieverfahren entwickeln, um Stürze bei älteren Menschen zu verhindern und die Rehabilitation nach Schlaganfällen zu verbessern. Auch Untersuchungen zum Fahrverhalten von Senioren sind hier geplant. Das Telemedizincentrum Charité ist mit der Aufgabe betraut, eine telemedizinische Servicezentrale aufzubauen und über diese neue Dienstleistungen anzubieten. Dazu zählen neben einer Unterstützung chronisch Kranker auch mobile und häusliche Notfalldienste. Diese Form der Betreuung ermöglicht es Patientinnen und Patienten, im Alter länger selbstständig in ihrem Wohnumfeld zu leben. Das gesamte Projekt mit allen Partnern wird vom BMBF mit 25 Millionen Euro gefördert. 

Kontakt

Dr. Martin Schultz
Leiter des Telemedizincentrums Charité (TMCC)
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
Campus Charité Mitte
t: +49 030 450 536 037

Prof. Elisabeth Steinhagen-Thiessen
Leiterin der Forschungsgruppe Geriatrie und
des Evangelischen Geriatriezentrums
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 030 450 553 332



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