Pressemitteilung

02.07.2008

Projekte für Demenzkranke in Berlin bekommen Geld

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Insgesamt vier Forschungsvorhaben der CharitéUniversitätsmedizin Berlin werden jetzt im Rahmen des „Leuchtturmprojekts Demenz“ vom Bundesgesundheitsministerium gefördert.

Insgesamt vier Forschungsvorhaben der Charité - Universitätsmedizin Berlin werden jetzt im Rahmen des „Leuchtturmprojekts Demenz“ vom Bundesgesundheitsministerium gefördert. Sie erhalten in den nächsten zwei Jahren insgesamt 1,2 Millionen Euro. Zwei der Projekte sind am Institut für Medizinische Soziologie angesiedelt. Zum einen wird ein neues pflegerisches Verfahren aus den USA auf seine Wirksamkeit bei demenzkranken Bewohnern getestet. Die andere Studie untersucht den Zustand der Menschen, die in den mehr als 300 ambulant betreuten Demenz-Wohngemeinschaften Berlins leben. Die beiden anderen Projekte kommen aus dem Gerontopsychiatrischen Zentrum der Charité im St. Hedwig Krankenhaus. Die Wissenschaftler untersuchen in acht Berliner Pflegeheimen, ob die Umsetzung der Demenz-Leitlinien der amerikanischen Fachgesellschaften für Geriatrie und Gerontopsychiatrie den Zustand betroffener Bewohner verbessert. Das zweite Forschungsprojekt widmet sich der Wirksamkeit sozialtherapeutischer Patienten- und Angehörigengruppen.

Kontakt

Prof. Adelheid Kuhlmey
Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie
Charité - Universitätsmedizin Berlin

t: + 49 30 8445 1800


Dr. Michael A. Rapp
Leiter der AG Gerontopsychiatrie
Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig Krankenhaus

t: + 49 30 2311 2959



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