Pressemitteilung

12.12.2008

Prof. Ulrich Frei als ärztlicher Direktor im Amt bestätigt

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Vivantes und Charité wollen eng in der Labormedizin kooperieren

Der Aufsichtsrat der Charité -Universitätsmedizin Berlin hat auf seiner heutigen Sitzung die Wahl von Prof. Ulrich Frei zum Ärztlichen Direktor der Charité bestätigt. Die Wahlberechtigten, 177 Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer aus den CharitéCentren mit Verantwortung in der Krankenversorgung, hatten ihn Anfang Dezember mit überzeugender Mehrheit wiedergewählt. Von 103 abgegebenen gültigen Stimmen entfielen 81 auf ihn. Prof. Frei ist in dieser Funktion schon seit April 2004 nebenamtlich tätig und leitete bisher gleichzeitig die Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie und internistische Intensivmedizin am Campus Virchow-Klinikum. In der kommenden Amtsperiode von fünf Jahren wird Frei seine Funktion jetzt hauptamtlich ausüben. „Angesichts der großen Herausforderungen der Charité halte ich ein ungeteiltes Engagement des Ärztlichen Direktors im Vorstand für dringend notwendig“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Prof. Karl Max Einhäupl. „Besonders bei der Umsetzung der geplanten Strukturmaßnahmen benötigen wir Prof. Frei, dem ich herzlich zur Wahl gratuliere.“
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Zusammenarbeit von Charité und Vivantes: Die Aufsichtsgremien beider Unternehmen haben heute ein gemeinsames Projekt „In-vitro-Diagnostik-Zentrum Berlin/Brandenburg“ zur Kenntnis genommen. Innerhalb dieses Projektes verfolgen beide Kliniken nun  Kooperationsmöglichkeiten in der Labormedizin. „Ziel muss es sein, wirtschaftliche Effekte für beide Unternehmen zu erreichen und dabei die Versorgungsqualität zu sichern und auszubauen“, erklärt Klinikumsdirektor Matthias Scheller. „Wir werden den Diagnostikstandort Berlin/Brandenburg stärken und überregionale Erlösquellen erschließen.“
Mit der Kooperation mit der Helios Klinken GmbH hat sich der Aufsichtsrat heute ebenfalls beschäftigt. Er hat der Kündigung der institutionellen Kooperationsvereinbarung mit dem privaten Krankenhausbetreiber zum Ende des Jahres bestätigt und stützt das weitere Vorgehen bei der Ausgestaltung der neuen projektbezogenen Zusammenarbeit. Eine Arbeitsgruppe wird sich jetzt mit der Überführung der laufenden Projekte in die neue Kooperationsform befassen.

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