Pressemitteilung

16.09.2008

Prof. Rudolf Tauber neuer Prodekan für Forschung

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Dekanin würdigt Prof. Robert Nitsch für seinen Einsatz

Der Fakultätsrat der Charité - Universitätsmedizin Berlin hat gestern Prof. Rudolf Tauber, den Ärztlichen Leiter des CharitéCentrums für diagnostische und präventive Labormedizin und Direktor des Zentralinstituts für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie, zum Prodekan für Forschung gewählt. Der bisherige Prodekan Prof. Robert Nitsch hatte sein Amt zum 1. September zur Verfügung gestellt.

Prof. Nitsch war seit  Sommer 2005 Prodekan für Forschung an der Charité - Universitätsmedizin Berlin und hat gemeinsam mit dem kürzlich nach Maastricht berufenen Dekan Prof. Martin Paul entscheidend dazu beigetragen, die Exzellenz der Charité in der Forschung zu sichern und weiter auszubauen. Die Dekanin Prof. Annette Grüters-Kieslich bedauerte sein Ausscheiden. „Der große Erfolg der Charité in der Exzellenzinitiative war nur möglich, weil Prof. Nitsch gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der Fakultätsleitung den Boden dafür bereitet hat“, erklärte sie. „Für seinen Einsatz möchte ich ihm heute ausdrücklich danken.“

Prof. Rudolf Tauber, Jahrgang 1953, studierte Humanmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. Nach Abschluss seiner Habilitation auf dem Gebiet der Biochemie und Pathobiochemie war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Medizinischen Universitätsklinik Freiburg. Danach wirkte er zehn Jahre lang als C3-Professor für Klinische Biochemie am Institut für Klinische Chemie und Biochemie des Virchow-Klinikums der Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Prof. Tauber war außerdem zwei Jahre Direktor für Forschung am Biomedizinischen Forschungszentrum des Virchow-Klinikums, bevor er 1997 dem Ruf auf eine C4-Professur an die Freie Universität Berlin für das Fachgebiet Klinische Chemie und Pathobiochemie folgte. Dort bekleidete er von 1999 bis 2003 schon einmal das Amt des Prodekans für Forschung am Universitätsklinikum Benjamin Franklin. Von  2003 bis 2007 war er Vizepräsident der FU. Derzeit ist er Mitglied der Senatskommission für klinische Forschung bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem auf dem Gebiet der Zelladhäsion und der Signaltransduktion bei entzündlichen Erkrankungen. „Prof. Tauber verfügt über herausragende Erfahrungen in der Hochschulpolitik und ist eine wirkliche Bereicherung für die Fakultätsleitung“, freut sich Prof. Grüters-Kieslich.

Als größte Herausforderung seiner künftigen Tätigkeit sieht Prof. Tauber die noch anstehenden Kürzungen des Landeszuschusses in Höhe von 25 Millionen Euro bis 2010. Dabei dürfe die leistungsorientierte Mittelvergabe nicht angetastet werden, erklärte er, wobei er seinem Vorgänger ausdrücklich für dessen Arbeit dankte. Weitere Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit sieht er in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, dem Raum- und Flächenkonzept für Forschung und der Mitwirkung an der Planung der künftigen Berufungen an der Charité. „Ich freue mich auf eine arbeitsreiche Zeit“, meinte Prof. Tauber, als er die Wahl annahm.

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