Pressemitteilung

03.05.2019

Prof. Dr. Ulrich Stöckle übernimmt Leitung der Unfallchirurgie im Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie

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Prof. Dr. Ulrich Stöckle. Foto: Peitz/Charité
Prof. Dr. Ulrich Stöckle. Foto: Peitz/Charité

Es ist eines der größten unfallchirurgisch-orthopädischen Zentren Deutschlands: das Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie (CMSC) der CharitéUniversitätsmedizin Berlin. Seit 1. Mai hat das CMSC mit Prof. Dr. Ulrich Stöckle einen neuen Leiter der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie sowie Geschäftsführenden Direktor. Der Mediziner will neben der Erforschung der Knochenheilung insbesondere die Sporttraumatologie stärken.

Das CMSC umfasst die Orthopädie und Unfallchirurgie am Campus Charité Mitte und am Campus Virchow-Klinikum. Jährlich werden hier etwa 8.200 Patientinnen und Patienten stationär versorgt. Prof. Stöckle wird das Centrum gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor und Orthopäden Prof. Dr. Carsten Perka leiten. „Ich freue mich, nach mehr als zwölf Jahren wieder an die Berliner Universitätsmedizin zurückzukehren“, sagt Prof. Stöckle. Er wird ebenfalls die Professur für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie antreten. 

Seine klinischen Schwerpunkte liegen insbesondere in der Hüft-, Becken- und Gelenkchirurgie, in der Versorgung von Mehrfachverletzten sowie in der minimal-invasiven Chirurgie. „An der Charité möchte ich die Sporttraumatologie weiter stärken und die rekonstruktive Chirurgie des Bewegungsapparats ausbauen“, erklärt der neue Geschäftsführende Direktor. „Die enge Zusammenarbeit mit der Sportmedizin ist dafür eine sehr gute Basis.“ Er selbst hat bereits zahlreiche Spitzensportler aus Fußball, Basketball und Leichtathletik behandelt.

Als weiteres Ziel nennt Prof. Stöckle den Aufbau eines Traumazentrums speziell für ältere Patientinnen und Patienten, das durch die Bündelung unfallchirurgischer und geriatrischer Expertise den Besonderheiten der Behandlung älterer Menschen noch besser Rechnung tragen soll. Strukturell plant Prof. Stöckle, gemeinsam mit Prof. Perka innerhalb des CMSC die Spezialisierung stärker zu fördern: Zusätzliche organbezogene Departments sollen die Qualität der medizinischen Versorgung weiter optimieren.

In seiner Forschungstätigkeit untersucht der 54-Jährige den Einfluss systemischer Erkrankungen, der Ernährung oder des Immunsystems auf die Knochenheilung. „Antworten auf diese Fragen könnten die Basis für die Entwicklung von Methoden sein, mit denen wir die Heilung von Knochenfrakturen in Zukunft individuell für jede Patientin und jeden Patienten beschleunigen können“, sagt Prof. Stöckle. Darüber hinaus wird er sich weiterhin intensiv mit der Entwicklung neuer Implantate beschäftigen.

Kurzvita Ulrich Stöckle
Sein Medizinstudium absolvierte Ulrich Stöckle an der Technischen Universität München, wo er 1993 auch promovierte. Anschließend wechselte er an das Rudolf-Virchow-Krankenhaus in Berlin, das seit 1997 zur Charité gehört. Nach seiner Weiterbildung zum Facharzt für Chirurgie übernahm er dort verschiedene ärztliche (Leitungs-)Positionen, bevor er sich 2001 habilitierte und 2003 Stellvertretender Klinikdirektor des CMSC wurde. Ab 2007 war er als Leiter der Abteilung Unfallchirurgie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München tätig. Von 2011 bis Ende März 2019 war er Ärztlicher Direktor der Berufsgenossenschaftlichen Klink Tübingen und hatte den Lehrstuhl für Unfallchirurgie an der Medizinischen Fakultät Tübingen inne. Prof. Stöckle ist Präsident der Deutschen AO (Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen) und im Vorstand zahlreicher nationaler und internationaler Fachgesellschaften.

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Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie (CMSC)

Kontakt

Prof. Dr. Ulrich Stöckle
Geschäftsführender Direktor des Centrums für Muskuloskeletale Chirurgie (CMSC)
CharitéUniversitätsmedizin Berlin   
t: +49 30 450 552 012



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