Pressemitteilung

27.03.2014

Probanden für Studie zu Narbenbrüchen gesucht

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Müssen Patienten mit einem Narbenbruch immer operiert werden? Dieser Frage geht jetzt eine Studie zur Behandlung von Narbenbrüchen nach, für die die CharitéUniversitätsmedizin Berlin Probanden sucht. Erforscht werden soll, ob bei Patienten, die unter geringen Beschwerden leiden, eine systematische ärztliche Beobachtung der Symptome anstelle einer OP ausreichend ist.

Ein Narbenbruch gehört zu den häufigsten Komplikationen nach einer Operation. Eine sogenannte Hernie entsteht, wenn nach einer Bauch-OP das Bindegewebe im Bereich der Operationsnarbe auseinanderweicht und sich Gewebe oder Organe im Bauchraum durch die entstehende Lücke vorwölben. Zwar besteht dabei grundsätzlich die Gefahr einer akuten Einklemmung des Darms in der Bruchlücke, jedoch tritt diese Komplikation nur selten auf. In Deutschland werden pro Jahr fast 50.000 Narbenbrüche chirurgisch behandelt.

Für die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte multizentrische AWARE-Studie werden noch Probanden gesucht. Teilnehmen können Patienten ab 18 Jahren, die unter einem Narbenbruch leiden, der keine oder geringe Schmerzen verursacht. Die Studie sieht vor, dass die Patienten nach dem Zufallsprinzip in eine der beiden Gruppen zur Beobachtung oder zu einer Operation gelost werden. Die Teilnehmer beider Studiengruppen werden über zwei Jahre lang regelmäßig ärztlich untersucht. Interessierte können sich unter t: +49 30 8445 2948 melden.

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Öffnet externen Link im aktuellen FensterKlinik für Allgemein-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Campus Benjamin Franklin

Öffnet externen Link im aktuellen FensterAWARE – Multizentrische Studie zu oligosymptomatischen Narbenhernien

Kontakt

Dr. Johannes Lauscher
Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Thoraxchirurgie
Campus Benjamin Franklin
t: +49 30 8445 2948



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