Pressemitteilung

07.01.2015

Pressemitteilung des Aufsichtsrates der Charité – Universitätsmedizin Berlin zur Verabschiedung von Dekanin Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich

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Der Aufsichtsrat und seine Vorsitzende Sandra Scheeres danken Frau Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich anlässlich Ihres Ausscheidens aus dem Amt der Dekanin ausdrücklich für ihre für die Charité insgesamt und die Fakultät erbrachten Leistungen und ihr umfassendes persönliches Engagement.

Frau Prof. Dr. Grüters-Kieslich war vom 01.09.2008 bis 31.12.2014 Dekanin der medizinischen Fakultät der Charité und damit die erste Frau in diesem bedeutenden Amt. Auch durch die Arbeit und die Impulse von Prof. Dr. Grüters-Kieslich hat sich die Charité in diesen Jahren wissenschaftlich sowie in der Lehre weiterentwickelt und ihre Spitzenstellung in Deutschland ausgebaut.

In der Amtszeit von Frau Prof. Dr. Grüters-Kieslich wurde die Fakultät wirtschaftlich konsolidiert und es entstanden neue Forschungsgebäude mit einem Investitionsvolumen von 130 Mio. Euro, wobei der Zeit- und Kostenrahmen jeweils eingehalten wurde. Der Studiengang Humanmedizin wurde grundlegend reformiert, insbesondere wurden national anerkannte Ausbildungswege für wissenschaftlich interessierte Ärztinnen und Ärzte entwickelt. In der Exzellenzinitiative war die Medizinische Fakultät mit einem Cluster und zwei Graduiertenschulen im von ihr begleiteten und vorbereiteten Begutachtungsprozess erfolgreich, und es wurde die bundesweit vorbildliche institutionelle Verbindung von Charité und MDC, das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG), auf den Weg gebracht.

Frau Prof. Dr. Grüters-Kieslich hat im Sommer 2014 ihr Amt als Dekanin zum Ablauf des 31.12.2014 zur Verfügung gestellt, um im Zusammenhang mit der Diskussion über die von der Fakultät angesparten Programmpauschalen aus Drittmitteln weiteren Schaden von der Charité abzuwenden. Aus Sicht des Aufsichtsrates verdient die Entscheidung von Frau Prof. Dr. Grüters-Kieslich Respekt. Im Rahmen einer umfassenden Aufklärung der Vorgänge wurden keine den Zweckbestimmungen der Zuwendungsgeber widersprechenden Fehlverwendungen  von Drittmitteln oder Haushaltsmitteln festgestellt.

Kontakt

presse(at)charite.de



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