Pressemitteilung

26.02.2014

Postoperative Bewusstseinsstörungen frühzeitig erkennen

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Charité lädt zum Leopoldina-Symposium

Wie können Ärzte eine postoperative Störung des Bewusstseins frühzeitig erkennen? Welche Behandlung benötigen Patienten mit einem Delir? Das sind einige der Fragen, mit denen sich Experten auf dem Leopoldina-Symposium der CharitéUniversitätsmedizin Berlin zum Thema „Postoperative kognitive Störungen“ auseinandersetzen. Darüber hinaus werden auch die wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und sozioökonomischen Herausforderungen des Krankheitsbildes diskutiert.

Kognitive Störungen gehören zu den häufigen Komplikationen nach einer Operation: Rund 20 Prozent aller Patienten entwickeln ein sogenanntes Delir, eine akute Form der postoperativen kognitiven Störung. Sie zeigt sich in Unaufmerksamkeit, einem beeinträchtigten Gedächtnis und eingeschränkten intellektuellen Fähigkeiten – einem Zustand, der mehrere Wochen und Monate anhalten kann. Bleibt das Delir unbehandelt, folgen Langzeitschäden, die mit einem Verlust der Selbständigkeit und einer dauerhaften Pflegebedürftigkeit einhergehen können. Um das zu verhindern, werden Patienten der Charité bereits im Aufwachraum von einem routinemäßigen Delir-Monitoring durch Anästhesisten und Pflegende begleitet.

Das Leopoldina-Symposium findet von Freitag, den 28. Februar bis Samstag, den 1. März im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59 in 10117 Berlin statt. Weitere Informationen zum Symposium finden Sie im Programm.

Vertreter der Medien sind zum Auftakt herzlich zum Pressegespräch am Freitag, den 28. Februar um 11 Uhr im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59 in 10117 Berlin eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten.

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Öffnet externen Link im aktuellen FensterKlinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin

Öffnet externen Link im aktuellen FensterLeopoldina-Symposium „Postoperative kognitive Störung”

Kontakt

Prof. Dr. Claudia Spies
Direktorin der Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 531 012



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