Pressemitteilung

27.06.2007

Podiumsdiskussion zur Rolle der Charité in der Nazizeit

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Mit einer Podiumsdiskussion beschließt die Charité - Universitätsmedizin Berlin ihre Vorlesungsreihe zum Thema

Mit einer Podiumsdiskussion beschließt die Charité - Universitätsmedizin Berlin ihre Vorlesungsreihe zum Thema "Die Charité im Nationalsozialismus". Unter den Teilnehmern sind der Vorstandsvorsitzende Prof. Detlev Ganten, Prof. Joachim Dudenhausen, Leiter der Klinik für Geburtsmedizin und Prof. Thomas Schnalke, Leiter des Medizinhistorischen Museums. "Die Charité möchte ihrer besonderen Rolle in dieser Frage verantwortungsvoll durch Information und Stimulation des Dialogs gerecht werden", erklärte Prof. Ganten vorab. Zum ersten Mal hat sich die Charité im Rahmen dieser Vorlesungsreihe mit ihrer Rolle während der Nazizeit transparent und öffentlich auseinandergesetzt. In den insgesamt 13 Veranstaltungen kamen so unterschiedliche Themen wie "Rassenhygiene" oder Experimente an Kindern zur Sprache. Dabei wurde deutlich, dass eine Reihe Wissenschaftler der Charité sich in den Dienst der nationalsozialistischen Gesundheits- und Hochschulpolitik stellten oder sogar an Gräueltaten beteiligt waren. Aber es gab auch Beispiele von Charité-Mitarbeitern, die sich seinerzeit nicht von der nationalsozialistischen Propaganda blenden ließen. Die Podiumsdiskussion beginnt am Mittwoch, dem 4. Juli um 17.30 Uhr im Hörsaal der Medizinischen Klinik, Charité Campus Mitte, Sauerbruchweg 2.

Kontakt

Kerstin Endele

Leiterin Geschäftsbereich UnternehmenskommunikationCharité - Universitätsmedizin Berlin
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Postadresse:Charitéplatz 110117 Berlin

Campus- bzw. interne Geschäftsadresse:Friedrich-Althoff-Haus (Charitéplatz 1)

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