Pressemitteilung

29.07.2009

Pathologie-Forschung wird durch Zukunftsfonds gefördert

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Auch ein zweites Forschungsprojekt der Charite – Universitätsmedizin Berlin erhält Mittel aus dem Zukunftsfonds des Landes Berlin. Der „Virtual Speciment Scout“ (VSS) des Instituts für Pathologie am Charité Campus Mitte wird bis 2011 mit insgesamt rund 1,2 Millionen Euro unterstützt. Die Förderung wurde von der TSB Technologiestiftung Berlin bewilligt. Zusammen mit der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der TU Berlin sowie den Unternehmen VMscope GmbH und Nexus AG entwickeln die Charité-Expertinnen und -Experten ein neues System zur Diagnostik histologischer Schnitte. Das System soll digitale Bilder von Gewebeschnitten – so genannte virtuelle Schnitte – automatisiert voranalysieren. Dadurch werden Pathologen auf besonders wichtige Areale des Bildes aufmerksam gemacht. Zum Vergleich bildet der VSS ähnliche Fälle aus einer Online-Referenzdatenbank ab. Diese Datenbank enthält Fälle, zu denen bereits gesicherte Diagnosen bekannt sind. So entsteht eine Art Pathologie-Suchmaschine, die das über Jahre gesammelte diagnostische Wissen der Charité elektronisch zugänglich macht. Durch das neue System soll langfristig nicht nur die Diagnostik verbessert, sondern auch der Diagnosezeitraum verringert werden.  

Kontakt

Prof. Peter Hufnagl
Institut für Pathologie
Campus Charité Mitte
t: +49 30 450 536 092



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