Pressemitteilung

16.09.2011

Papillomaviren: Tagung zu Impfung, Infektion und Therapie

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Vom 17. bis 22. September findet in Berlin der 27. Internationale Papillomavirus Kongress statt. Die von der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und dem deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ) organisierte Veranstaltung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler aus aller Welt.

Die Impfung gegen die Humanen Papillomaviren, Erreger der Genitalwarzen und entscheidender Faktor bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs, wird einen besonders wichtigen Themenschwerpunkt bilden. Drei Jahre nach der weltweiten Einführung der Impfung hat sie sich als höchst wirksam erwiesen: es sind bedeutende Rückgänge der mit den Viren assoziierten Krankheiten zu verzeichnen. So ist beispielsweise die Zahl der an Genitalwarzen erkrankten Frauen in Australien, wo 2007 ein flächendeckendes Impfprogramm etabliert wurde, um 73 Prozent gefallen. Sogar bei ungeimpften Männern gingen die Krankheitsfälle um 44 Prozent zurück. Mit der erwarteten zeitlichen Verzögerung treten nun auch die virusbedingten Krebsvorstufen seltener auf.

Zahlreiche interdisziplinäre Vorträge und Workshops rund um neueste Forschungsergebnisse, Screeningmethoden und Therapieverfahren runden den Kongress ab. Insgesamt werden 2 000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 78 Ländern erwartet.

Der Kongress findet vom 17. bis 22. September im Internationalen Congress Centrum (ICC) Berlin, Neue Kantstraße / Ecke Messedamm, 14057 Berlin statt.

Links

Weitere Information zum 27. Internationalen Papillomavirus Kongress finden Sie Öffnet externen Link im aktuellen Fensterhier

Kontakt

Privatdozent Dr. Andreas Kaufmann
Klinik für Gynäkologie
Charité - Universitätsmedizin Berlin
t: + 49 30 450 564 172



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