Pressemitteilung

12.07.2016

Nobelpreisträger Südhof: Grundlagenforschung und Chancen für Heilung

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Medizin-Nobelpreisträger und Einstein BIH Visiting Fellow Prof. Dr. Thomas C. Südhof ist zu Gast an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH). In einem Vortrag wird der Neurowissenschaftler aktuelle Fragen zur Diskussion stellen, darunter: Wie kann Grundlagenforschung helfen, Krankheiten zu heilen? Anlässlich seines Forschungsaufenthaltes in Berlin berichtet Prof. Südhof über jüngste Erkenntnisse und deren Chancen in einer Anwendung am Patienten. Auch geht er der Frage nach, warum uns das Gehirn noch für viele Jahrzehnte rätselhaft bleiben wird.

Die neurowissenschaftliche Forschung hat in den vergangenen Jahren weitreichende Fortschritte gemacht. Innovative Methoden und interdisziplinäre Zusammenarbeit haben entschieden dazu beigetragen. Dennoch: Bis heute sind viele Fragen zum Verständnis von Prozessen im Gehirn offen, ebenso zu Mechanismen, die bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen ablaufen. Thomas C. Südhof ist Professor für Zellphysiologie an der Stanford University, Kalifornien. Er untersucht, wie Nervenzellen bei Krankheiten interagieren. Seit zwei Jahren ist Prof. Südhof als Gastwissenschaftler auch an der Charité und am BIH aktiv. Während regelmäßiger Forschungsaufenthalte wird der Gedankenaustausch Stanford – Charité Berlin lebendig. „Zwischen dem Südhof-Lab und unserem besteht seit vielen Jahren eine enge Verbindung. Wir freuen uns auf bereichernde gemeinsame Tage im Labor und im Hörsaal“, sagt Prof. Dr. Christian Rosenmund vom Exzellenzcluster NeuroCure und Gastgeber des für die Öffentlichkeit offenen Vortrages: „Wie kann Grundlagenforschung helfen, Krankheiten zu heilen?“ Nobelpreisträger Südhof wird aus der Sicht eines Grundlagenforschers über aktuelle Höhepunkte in den Neurowissenschaften sprechen und dabei Chancen beleuchten, die sich durch fundamentale neue Erkenntnisse über das gesunde und das erkrankte Gehirn für Patienten eröffnen.

Der Vortrag mit anschließender Diskussion beginnt am Mittwoch, den 20. Juli um 16 Uhr im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin. Gastgeber ist Prof. Dr. Christian Rosenmund, Exzellenzcluster NeuroCure, CharitéUniversitätsmedizin Berlin. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Eine Registrierung per E-Mail wird erbeten.

Einstein BIH Visiting Fellowship
Das Einstein BIH Visiting Fellows-Programm wird von der Stiftung Charité im Rahmen ihrer Privaten Exzellenzinitiative Johanna Quandt finanziert und in Kooperation mit der Einstein Stiftung Berlin durchgeführt. Mit diesem Fellowship werden international ausgewiesene Forscherinnen und Forscher ausgezeichnet, die das Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) mit ihrer wissenschaftlichen Expertise unterstützen. Die Förderung dient den Fellows dazu, eine Arbeitsgruppe im BIH aufbauen und mehrmals pro Jahr für Arbeitsaufenthalte nach Berlin kommen zu können.

Stiftung Charité
Die Stiftung Charité versteht sich als Schrittmacher und kreativer Impulsgeber für die CharitéUniversitätsmedizin Berlin und deren Partner, insbesondere das Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH). Bei ihren Aktivitäten stellt sie Menschen mit ihren Talenten in den Mittelpunkt und fördert Vorhaben, die letztendlich der Gesellschaft zu Gute kommen. Mit ihrer Struktur und Arbeitsweise will die Stiftung Charité ein Modell für die konstruktive Partnerschaft zwischen einer akademischen Einrichtung und einer unabhängigen Stiftung sein.

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BIH
Einstein Stiftung Berlin
NeuroCure
Stiftung Charité

Kontakt

Prof. Dr. Christian Rosenmund
Exzellenzcluster NeuroCure
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: + 49 30 450 539 061



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