Pressemitteilung

06.05.2008

Neuroästhetik: Hirnforschung als Kunstkonzept

Zurück zur Übersicht

Die Charité - Universitätsmedizin Berlin bringt jetzt Kunst und Neurowissenschaft unter einen Hut – mit der „Association of Neuroesthetics“. Am Donnerstag wird der Sitz dieser neuen Vereinigung feierlich eröffnet.

Die Charité - Universitätsmedizin Berlin bringt jetzt Kunst und Neurowissenschaft unter einen Hut – mit der „Association of Neuroesthetics“. Am Donnerstag wird der Sitz dieser neuen Vereinigung feierlich eröffnet. Dabei werden prominente Vertreter der internationalen Kunstszene anwesend sein, wie zum Beispiel die Kuratorin des Centre Georges Pompidou, Christine Macel oder der dänische Künstler Olafur Eliasson. Zu den Begründern der Vereinigung gehören auch der Neurobiologe Semir Zeki, der das Londoner „Institute of Neuroesthetics“ leitet, und Prof. Ernst Pöppel, Leiter des Münchner Instituts für Medizinische Psychologie. Die Neuroästhetik ist ein junges Gebiet der Gehirnforschung und befasst sich u.a. mit den biologischen Grundlagen ästhetischer Wahrnehmung. Ausstellungen, die Künstler und Neurowissenschaftler gemeinsam konzipieren, sind nur ein Beispiel für die vielfältigen Pläne der „Association of Neuroesthetics“. Auch Forschungsvorhaben stehen an: So soll ein dreidimensionaler Gehirn-Atlas erstellt und geklärt werden, wie man Kreativität definieren kann. Die öffentliche Auftaktveranstaltung findet am Donnerstag, dem 8. Mai 2008 von 17 bis 20 Uhr im Langenbeck-Virchow Haus, Luisenstr. 58-59, in 10117 Berlin statt. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen. Nähere Informationen gibt es unter www.association-of-neuroesthetics.org.

Kontakt:
Dr. Alexander Abbushi
Klinik für Neurochirurgie
Charité - Universitätsmedizin Berlin
alexander.abbushi@charite.de


 

Kontakt



Zurück zur Übersicht