Pressemitteilung

01.06.2007

Neue Charité-Studien im Kampf gegen Panikstörungen

Zurück zur Übersicht

Die Charité - Universitätsmedizin Berlin will jetzt herausfinden, welche neurobiologischen Prozesse ablaufen, wenn sich Menschen unter ärztlicher und psychologischer Anleitung ihren Ängsten aussetzen. Deshalb führt die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Mitte gleich drei Studien zur Expositionstherapie durch.

Die Charité - Universitätsmedizin Berlin will jetzt herausfinden, welche neurobiologischen Prozesse ablaufen, wenn sich Menschen unter ärztlicher und psychologischer Anleitung ihren Ängsten aussetzen. Deshalb führt die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Mitte gleich drei Studien zur Expositionstherapie durch. Bei dieser nachweislich wirksamen Behandlungsform werden Betroffene mit Angst auslösenden Situationen konfrontiert. In der ersten Studie wird anhand von Blutproben ermittelt, welche Hormone während dieser Therapie ausgeschüttet werden. Die zweite Untersuchung klärt die Wirkung einer begleitenden, das Umlernen fördernden medikamentösen Behandlung. In der dritten Studie wird mit Hilfe eines Kernspintomographen gemessen, wie sich die Hirnaktivität vor und nach der Exposition verändert. Plötzliche Angst-Attacken, Erwartungs- und Platzangst sind typische Symptome einer Panikstörung. Etwa jeder fünfte Bundesbürger leidet einmal in seinem Leben unter den Anzeichen einer behandlungsbedürftigen Angsterkrankung. Die Studien sollen helfen, die bei der Expositionstherapie ablaufenden körperlichen und zur Heilung beitragenden Prozesse besser zu verstehen und zu nutzen. Nähere Informationen gibt es bei Frau Dr. Anja Siegmund unter +49 30 450 517 214.

Kontakt

Kerstin Endele

Leiterin Geschäftsbereich UnternehmenskommunikationCharité - Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Postadresse:Charitéplatz 110117 Berlin

Campus- bzw. interne Geschäftsadresse:Friedrich-Althoff-Haus (Charitéplatz 1)

Route / Geländeplan


Zurück zur Übersicht