Pressemitteilung

22.05.2008

Mit Systembiologie Therapieerfolg bei Lungenkrankheiten vorhersagen

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Entzündungsreaktionen der Lunge werden an der Charité - Universitätsmedizin Berlin jetzt auch mit Hilfe der Mathematik analysiert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die neue systembiologische Nachwuchsgruppe FORSYS Lung mit 1,3 Mio. Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Entzündungsreaktionen der Lunge werden an der Charité - Universitätsmedizin Berlin jetzt auch mit Hilfe der Mathematik analysiert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die neue systembiologische Nachwuchsgruppe FORSYS Lung mit 1,3 Mio. Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Zusammenarbeit von Medizinern und Biologen mit Mathematikern und Bioinformatikern ist in dieser Form bei Lungenerkrankungen deutschlandweit einzigartig. Ziel ist das Erstellen von mathematischen Modellen, die Entzündungsreaktionen erklären und eine Vorhersage für den Erfolg von Therapiekonzepten ermöglichen. „Bisher mussten wir wie nach der Nadel im Heuhaufen suchen – zukünftig können wir durch Computersimulation bereits im Vorfeld ausprobieren, welche Therapie der Schlüssel zum Erfolg sein könnte“, erklärt Koordinator Privatdozent Dr. Bernd Schmeck von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie und Pneumologie. Lungenerkrankungen wie Asthma, chronische Bronchitis, Lungenentzündung und Lungenkrebs gehören weltweit zu den wichtigsten Krankheits- und Todesursachen. Nähere Informationen zu der Nachwuchsgruppe gibt es unter undefinedwww.lung-epigenetics.de.

Kontakt

Privatdozent Dr. Bernd Schmeck
Med. Klinik mit Schw. Infektiologie und Pneumologie
Charite - Universitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 553878  



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