Pressemitteilung

02.08.2013

Mehr Unterstützung für Familien mit schwerkranken Kindern

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Charité erweitert Nachsorgeangebot für Familien

Case Managerin Petra Grieben im Elterngespräch
Case Managerin Petra Grieben im Elterngespräch. Die Nachsorge berücksichtigt die Bedürfnisse der gesamten Familie.

Wird ein Kind viel zu klein geboren oder erkrankt es schwer, versetzt dies die gesamte Familie in eine Ausnahmesituation. Um Eltern und ihre Kinder in dieser Lebenslage noch besser unterstützen zu können, hat die CharitéUniversitätsmedizin Berlin ihr sozialmedizinisches Nachsorgeangebot weiter ausgebaut. Gemeinsam mit dem Kindergesundheitshaus e.V., das auch für das Vivantes Klinikum Neukölln tätig ist, hat sich das Otto-Heubner-Centrum für Kinder- und Jugendmedizin an der Charité zum Ziel gesetzt, betroffenen Familien den Übergang vom behüteten Aufenthalt in der Klinik hin zum Alltag zuhause zu erleichtern.

Auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben steht den kleinen Patienten und ihren Eltern ein interdisziplinäres Team aus Sozialpädagogen, Ärzten, Psychologen und Pflegekräften zur Seite, das sie auch nach dem Klinikaufenthalt in medizinischen und psychosozialen Fragen unterstützt. Das Angebot bildet eine Brücke zwischen der stationären und der ambulanten Betreuung und bietet den Familien mehr Sicherheit. „Viele Eltern haben Angst, ihr Kind beim Verlassen der Klinik nicht kompetent versorgen zu können und brauchen Orientierungshilfe beim Bewältigen der auf sie einströmenden Informationsflut“, erläutert Dr. Theodor Michael, Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) am Campus Virchow-Klinikum, den Hintergrund der Initiative. „Die Familien sind dankbar, auch nach dem Klinikaufenthalt neben dem Kinderarzt jederzeit einen ihnen bekannten Experten erreichen zu können und Ansprechpartner zu haben, die direkt zu ihnen nach Hause kommen“, erzählt er weiter.

Erfahrungen des Kindergesundheitshauses e.V. zeigen, dass die Vernetzung der Kooperationspartner der sozialmedizinischen Nachsorge die Therapiedauer verkürzt und den Behandlungserfolg langfristig sichert. Gleichzeitig sinkt die Wahrscheinlichkeit einer stationären Wiederaufnahme der kleinen Patienten. Um Familien mit chronisch oder schwerkranken Kindern dauerhaft unterstützen zu können, ist das Projekt auf Spenden angewiesen. Nähere Informationen finden Sie unter Öffnet externen Link im aktuellen Fensterhttp://www.kindergesundheitshaus.de/.

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Links

Öffnet externen Link im aktuellen FensterSozialpädiatrisches Zentrum der Charité

Öffnet externen Link im aktuellen FensterKindergesundheitshaus e.V.

Kontakt

Dr. Theodor Michael
Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 566 301



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