Pressemitteilung

18.10.2012

Medizinhistorische Vortragsreihe: „Objekt-Geschichte(n)“

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Eine Vorlesungsreihe der CharitéUniversitätsmedizin Berlin will medizinhistorischen Gegenständen ihre Geschichten entlocken. Ob Feuchtpräparat oder Fieberkurve: Medizinische Objekte lassen sich zwar in Museumsvitrinen ausstellen, doch bleibt „das Ding an sich“ stumm. Dabei trägt es ein Stück Geschichte in sich, die sich tief in sein Material eingegraben und ihre Spuren hinterlassen hat. Mit welchen Kunstgriffen lassen sich die Geschichten hinter den Dingen entdecken? Wie können die ursprünglichen Handlungszusammenhänge und Gebrauchsweisen der Gegenstände zum Leben erweckt werden? Die Reihe „Objekt-Geschichte(n) II“, die vom Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité veranstaltet wird, veranschaulicht Entwicklungen in der Medizin auf eine neue Art. Gleichzeitig wird der moderne Umgang mit Körper und Geist, mit Gesundheit und Krankheit, mit Heilung und Heilkunst begreiflich und begreifbar gemacht.

Der erste Vortrag der Ringvorlesung findet am Dienstag, den 23. Oktober statt. Er widmet sich den Anfangsjahren des Anatomisch-Zootomischen Museums der Berliner Universität, die 1810 gegründet wurde. In einem anderen Vortrag werden außergewöhnliche Exponate der Berliner Hygiene-Ausstellung von 1883 gezeigt – „Was meinen Sie, wie gesund das ist!“.

Die Vorträge der Reihe beginnen jeweils um 17.30 Uhr in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, Charitéplatz 1 in 10117 Berlin, Geländeadresse Virchowweg 16. Alle, die sich für medizinhistorische Themen interessieren, sind herzlich eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind ebenfalls willkommen. Der Eintritt ist frei.

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Öffnet externen Link im aktuellen FensterBerliner Medizinhistorisches Museum der Charité

Kontakt

Beate Kunst
Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité
Campus Charité Mitte
t:+49 30 450 536 005



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