Pressemitteilung

18.10.2010

Medizinhistorische Vortragsreihe der Charité

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Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin lädt alle Interessierten zur medizinhistorischen Vortragsreihe „Patienten-Geschichte(n)“ ein. In den neun Vorlesungen wird ein besonderer Blick auf die Patientinnen und Patienten geworfen, denn ohne sie gäbe es weder den Arztberuf noch eine medizinische Wissenschaft. Die Vorlesungsreihe fragt unter anderem: Wie hat sich die Sicht auf kranke Menschen in den verschiedenen Zeiten verändert? Welchen Veränderungen war das Selbstverständnis der Patientinnen und Patienten im Laufe der Zeit unterworfen? Welche Informationen bieten historische Quellen, wenn sie gegen den Strich gelesen werden? In den Vorträgen wird beispielsweise die Angst der Menschen im 16. Jahrhundert vor dem chirurgischen Schnitt rekonstruiert und auch der Umgang mit psychisch auffälligen Kindern an der Charité während der 1920iger Jahre betrachtet.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Institut für Geschichte der Medizin und dem Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité konzipiert. Die Vortragsreihe beginnt am Dienstag, den 19. Oktober, um 17.30 Uhr in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, Virchowweg 17, Zugang über Schumannstr. 20/21. Der Eintritt ist frei. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

Die Termine und Themen der einzelnen Vorträge erfahren Sie Öffnet externen Link im aktuellen Fensterhier.

Links

Öffnet externen Link im aktuellen FensterMedizinhistorische Vortragsreihe

Kontakt

Dr. Marion Hulverscheidt
Institut für Geschichte der Medizin
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
10117 Berlin
t: +49 30 450 529 072



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