Pressemitteilung

24.04.2008

Kooperation zum Kinderschutz

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Das CharitéCentrum für Frauen-, Kinder- und Jugendmedizin macht sich für den Kinderschutz stark: Es will künftig noch enger mit dem Jugend- und dem Gesundheitsamt Berlin Mitte zusammenarbeiten.

Das CharitéCentrum für Frauen-, Kinder- und Jugendmedizin macht sich für den Kinderschutz stark: Es will künftig noch enger mit dem Jugend- und dem Gesundheitsamt Berlin Mitte zusammenarbeiten. Die Kinderschutzgruppe der Charité, ein Team aus Kinderärzten und -psychiatern, Psychologen, Pflegepersonal und Sozialarbeitern, hat einen entsprechenden Kooperationsvertrag mitentwickelt. „Häufig klappt das Zusammenspiel sehr gut, doch an manchen Punkten muss es schneller und verbindlicher gehen als bisher“, erklärt Christine Borgmann, Koordinatorin der Kinderschutzgruppe. „Jetzt haben wir ein neues Kommunikationskonzept, um die Kinder gemeinsam optimal unterstützen zu können.“ So wird bei Verdacht eines Kindesschutzfalls zeitnah eine Fachkonferenz einberufen: Mitarbeiter der Ämter und Kliniken besprechen gemeinsam Maßnahmen zum Schutz des Kindes oder zur Unterstützung der Familie. Alle relevanten Informationen werden auf einheitlichen Formbögen dokumentiert und ausgewertet. Über Änderungen des Krankheitsverlaufs oder der häuslichen Situation müssen sich die Kliniken und Ämter gegenseitig informieren. Die Kooperation soll auf weitere Berliner Bezirke ausgeweitet werden. Zur Terminunterzeichnung am 30. April 2008 sind Vertreter der Medien herzlich eingeladen. Sie findet um 10.30 Uhr im Rathaus Tiergarten, Balkonsaal, Mathilde-Jacob-Platz 1 statt.

Kontakt:

Christina Borgmann
Leiterin der Kinderschutzgruppe
t: +49 30 450 566 627

Kontakt



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