Pressemitteilung

24.07.2008

Keine Chance dem Burn-out

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Charité bietet individualisiertes Präventionsprogramm an

Die Charité - Universitätsmedizin Berlin hat ein neues Präventionskonzept entwickelt, das sich an Unternehmen, aber auch an interessierte Einzelpersonen richtet.

Die Charité - Universitätsmedizin Berlin hat ein neues Präventionskonzept entwickelt, das sich an Unternehmen, aber auch an interessierte Einzelpersonen richtet. Es umfasst einen eintägigen Basis-Gesundheitscheck sowie individuell wählbare Module, wie zum Beispiel Haut- oder Tumor-Screening. Auch Seminare zu Stressmanagement oder Sportmedizin können gebucht werden. Jeder von uns hat ein ganz individuelles Risikoprofil für Erkrankungen, das durch Präventionsmaßnahmen in erheblichem Umfang reduziert werden kann“, sagt Privatdozentin Dr. Birgit Mazurek, die das Präventionszentrum Charité gemeinsam mit Dr. Wolfram von Pannwitz leitet. „Zudem wissen wir heute, dass besondere berufliche Anforderungen gesundheitliche Risiken mit sich bringen.“ So sind beispielsweise Menschen in Positionen mit hoher Verantwortung durch Stress im Arbeitsalltag vom Burn-out-Syndrom bedroht. Dagegen kann im Vorfeld viel getan werden.

Das hat auch die Berliner Volksbank erkannt – sie stellt Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in leitenden Positionen das Programm bereits zur Verfügung. „Führungskräfte sind besonderen Herausforderungen ausgesetzt und doppelt gefordert. Daher ist es uns wichtig, sie so gut es geht zu unterstützen, körperlich und seelisch fit zu bleiben“, erklärt Dr. Holger Hatje, Vorstandsvorsitzender der Berliner Volksbank. „Der Vorsorge-Check der Charité bietet sich dafür optimal an und ist eine ideale Ergänzung zu unserem eigenen Gesundheitsprojekt.“

Das Konzept sieht zunächst ein ausführliches Beratungsgespräch vor, in dem die einzelnen Bestandteile des Programms erklärt werden. Dann steht der Basis-Gesundheitscheck an: Einen Tag lang nimmt ein Ärzteteam aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Innere Medizin, HNO, Physikalische Medizin oder Psychosomatik Körper und Seele des Interessenten unter die Lupe. Im Anschluss an diese detaillierten Gespräche und Untersuchungen besprechen die Experten gemeinsam die Ergebnisse und ermitteln, ob spezielle Gesundheitsrisiken vorliegen. Im nächsten Schritt geben sie fundierte Ratschläge, wie diese Gefährdungen reduziert werden können. Je nach Befund können auch noch weitere Diagnose-Methoden, zum Beispiel eine umfassende Funktionsuntersuchung des Herzens oder eine Ganzkörper-MRT, angewendet werden.

Auch Weiterbildung in Sachen Gesundheitsvorsorge bietet das Präventionszentrum Charité an: So können innerhalb von dreitägigen Seminaren Entspannungstechniken erlernt werden, um dem Burn-out-Syndrom entgegenzuwirken. Auch die Frage, ob Berufsleben und Freizeit in einem gesunden Verhältnis stehen, wird professionell geklärt.

„Die Kosten für das Vorsorgeprogramm werden nicht von den Krankenkassen übernommen“, sagt Dr. Wolfram von Pannwitz, der das Zentrum kaufmännisch leitet. „Wie hoch die Summe letztlich ist, kann jeder Teilnehmer selbst entscheiden, indem er selbst auswählt, welche Module er beansprucht.“ 

Links

undefinedHomepage des Präventionszentrums Charité

Kontakt

PD Dr. Birgit Mazurek
Präventionszentrum Charité
Ärztliche Koordination

t: +49 30 450 655 061

Dr. Wolfram von Pannwitz MBA
Präventionszentrum Charité
Kaufmännische Leitung

t: + 49 30 450 560 061



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