Pressemitteilung

07.12.2007

Keine Angst vor Magnetresonanz

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Bei Untersuchungen in modernen Magnetresonanztomographen (MRT) leiden weit weniger Patienten unter Klaustrophobie als in herkömmlichen Modellen.

Bei Untersuchungen in modernen Magnetresonanztomographen (MRT) leiden weit weniger Patienten unter Klaustrophobie als in herkömmlichen Modellen. Das belegt jetzt eine Studie* der Charité - Universitätsmedizin Berlin, bei der die Daten von über 55.000 Patienten im Zeitraum von acht Jahren verglichen worden sind. Für eine gute Bildqualität müssen die Patienten etwa 30 Minuten lang regungslos in einem engen Zylinder liegen. Vor allem Frauen und ältere Menschen klagen dabei häufig über Schwierigkeiten. In den modern gestalteten, offeneren und geräuschärmeren Geräten haben die Untersuchten deutlich seltener Angstzustände: Während bei den herkömmlichen Modellen 2,1 Prozent betroffen waren, hatten in den neuartigen Tomographen nur 0,7 Prozent der Patienten Klaustrophobie. Die Magnetresonanztomographie, die auf vielen Gebieten die genaueste diagnostische Methode ist und einen strahlenfreien Blick in den Körper ermöglicht, steht damit noch mehr Menschen zur Verfügung. Die neuartigen MRT-Geräte wendet auch die Charité in ihrem Institut für Radiologie an. Bilder stellen wir auf Anfrage gerne zur Verfügung.

* Marc Dewey, Tania Schink, Charles F. Dewey (2007). Claustrophobia During Magnetic Resonance Imaging: Cohort Study in over 55000 patients. Journal of Magnetic Resonance Imaging. Gemeinsame Studie des Instituts für Radiologie der Charité und der Radiologie Löbau.

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