Pressemitteilung

16.06.2014

Jahresabschluss der Charité zum dritten Mal in Folge positiv

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Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat das Jahr 2013 erneut mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Die angesparten Drittmittel in Höhe von 34,7 Millionen Euro werden in den nächsten Jahren ausschließlich für Forschungsprojekte ausgegeben. Dies hat der Aufsichtsrat der Charité in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Die Wirtschaftsprüfer hatten ein uneingeschränktes Testat erteilt. 

Die Charité schloss 2013 mit einem positiven Jahresergebnis in Höhe von 1,6 Millionen Euro (ohne Sondereffekte aus der Auflösung von Drittmittel-Verbindlichkeiten) ab. Damit kann das Universitätsklinikum zum dritten Mal in Folge ein positives Jahresergebnis präsentieren. „Das zeigt, dass unsere Maßnahmen greifen und wir nachhaltig wirtschaften“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Charité Prof. Dr. Karl Max Einhäupl und dankte allen Mitarbeitern für ihre geleistete Arbeit und ihr großes Engagement im abgelaufenen Wirtschaftsjahr.

Klinikumsdirektor und Finanzvorstand Matthias Scheller wies darauf hin, dass dieses Ergebnis keine Selbstverständlichkeit ist: „Wegen der insgesamt schwierigen finanziellen Situation der Uniklinika in Deutschland schließt nur noch ein Drittel das Jahr 2013 mit einem positiven Jahresergebnis ab.“ Trotz der hohen Belastungen, die die Charité zu tragen habe, freue man sich, dass das Land Berlin Geld für wichtige Bauvorhaben an allen Standorten zur Verfügung gestellt hat – beispielsweise für den Umbau des Bettenhochhauses in Mitte.

Die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres, würdigte die Leistung der Mitarbeiter der Charité, die diesen wirtschaftlichen Erfolg mit ihrer guten Arbeit ermöglicht hätten. „Das Ergebnis darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass alle deutschen Universitätskliniken unter extremem finanziellen Druck stehen. Sie benötigen deshalb dringend einen Systemzuschlag.“
 
Der Aufsichtsrat hat in seiner heutigen Sitzung auch dem notwendig gewordenen Nachtrag zum Wirtschaftsplan 2014 der Charité zugestimmt. Die angesparten Drittmittel in Höhe von 34,7 Millionen Euro aus der Gewinnrücklage werden in voller Höhe der Forschungsfinanzierung zur Verfügung stehen. Konkret wurde die Planung für die Verwendung von Drittmitteln für die Jahre 2014 bis 2017 vom Aufsichtsrat angenommen.

Als Konsequenz aus den Ergebnissen der Tiefenprüfung wurde beschlossen, dass der Vorstand künftig gemeinsam über die Verwendung von Drittmitteln entscheidet, wie auch gemeinsam über die Verwendung der Gelder im Klinikbereich entschieden wird. Wobei der Fakultät bei den Drittmitteln ein Vetorecht eingeräumt wird.

Der Aufsichtsrat hat ebenfalls im Zusammenhang mit den angesparten Drittmitteln beschlossen, den bereits freigestellten kaufmännischen Leiter der Fakultät mit sofortiger Wirkung vorzeitig abzuberufen. Regulär wäre seine Amtszeit zum Jahresanfang 2015 ausgelaufen.

Kontakt

Uwe Dolderer
Leiter der Unternehmenskommunikation
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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