Pressemitteilung

11.04.2012

Institut für Medizinische Soziologie wird zehn Jahre alt

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Zehn Jahre sind im Leben einer medizinischen Forschungsstätte eine halbe Ewigkeit. Das Institut für Medizinische Soziologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin nützt seinen 10. Geburtstag am 13. April, um statt der Zukunftsaussichten für eine alternde Gesellschaft einmal das eigene Haus unter die Lupe zu nehmen. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erläutern, wie es um Forschung, Lehre, Nachfuchsförderung und nicht zuletzt die Chancengerechtigkeit am Institut bestellt ist.

Breiten Raum wird die Diskussion um aktuelle Forschungsprojekte einnehmen. So hat das Institut 2010 die bundesweit erste Studie zum Schmerzgeschehen in Pflegeheimen vorgelegt. Danach leidet jeder zweite Bewohner eines Pflegeheims unter Schmerzen, jeder vierte unter starken bis stärksten Beschwerden. Momentan arbeitet das Institut gerade an Handlungsempfehlungen zum Schmerzmanagement in Pflegeheimen. In jüngster Zeit ist das Institut auch der Frage nachgegangen, wie Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion den Problemkreis „Pflege“ sehen. Ziel ist eine kultursensible Gestaltung der pflegerischen Versorgung in Berlin

Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 13. April 2012 zwischen 13.30 Uhr und 17 Uhr in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, Charitéplatz 1 in 10117 Berlin statt. Geländeadresse: Virchowweg 16.  Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

Kontakt

Prof. Adelheid Kuhlmey
Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 (0)177/2668533



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