Pressemitteilung

31.07.2008

Infektionsschutz in der Charité hat höchste Priorität

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Gewerkschaft instrumentalisiert Bevölkerung in Tarifstreit

Es besteht keine erhöhte Infektionsgefahr für Patienten oder Mitarbeiter an der Charité. Dies erklärte Prof. Ulrich Frei,  Ärztlicher Direktor an der Charité - Universitätsmedizin Berlin als Reaktion auf eine geplante Pressekonferenz des Berliner Bezirksverbands der Gewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG Bau). Hintergrund ist eine aktuelle Tarifauseinandersetzung zwischen der IG Bau und der Charité CFM Facility Management GmbH. Dieses Unternehmen kümmert sich im Auftrag der Charité um alle nicht medizinischen Dienstleistungen. Die IG Bau beschuldigt die CFM, Reinigungskräfte nicht ordnungsgemäß zu impfen und zu untersuchen.

„Ich halte es für äußerst bedenklich, wie die Gewerkschaft hier mit den Ängsten der Bevölkerung spielt, um ihre Ziele zu erreichen“, erklärt Prof. Frei. Natürlich entstehe im Krankenhaus infektiöser Müll. Genau deswegen gebe es detaillierte Vorschriften, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diesen Müll entsorgen, zu schützen. Für diese Beschäftigten sei eine Untersuchung beim Betriebsarzt vor Antritt der Arbeitsstelle genauso vorgeschrieben wie verschiedene Impfungen. „Unser Dienstleister CFM hat uns versichert, dass diese Vorschriften auch bei Reinigungskräften selbstverständlich genau eingehalten werden. Um absolut sicher zu gehen, werden wir uns das von der CFM im Einzelnen belegen lassen“, sagt Prof. Frei.

Kontakt

Kerstin Endele

Leiterin Geschäftsbereich UnternehmenskommunikationCharité - Universitätsmedizin Berlin
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Postadresse:Charitéplatz 110117 Berlin

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