Pressemitteilung

17.04.2008

Im Notfall schnelle Hilfe in den Rettungsstellen der Charité

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Die Charité - Universitätsmedizin Berlin erprobt als erste Universitätsklinik in Deutschland einen neuen organisatorischen Ablauf in ihren Rettungsstellen. Beim so genannten Manchester-Triage-System werden Patientinnen und Patienten, die in die Rettungsstellen kommen, in fünf verschiedene Behandlungskategorien eingestuft. Die Kriterien sind dabei Lebensgefahr, Blutverlust, Schmerzen, Ansprechbarkeit, Fieber und Krankheitsdauer. Diese Informationen werden dem zuständigen Arzt übermittelt, der besonders schwer erkrankte Patienten so schneller behandeln kann. Das standardisierte Auswahlverfahren soll die Wartezeit im Notfall drastisch senken und ist in vielen Ländern Europas bereits etabliert. Die Charité führt das System zunächst in der neu umgebauten Rettungsstelle am Campus Benjamin Franklin ein. Das Manchester-Triage-System wird am Montag dem 21. April um 15 Uhr im Hörsaal West, Campus Benjamin Franklin, Hindenburgdamm 30, der Öffentlichkeit vorgestellt. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Charité Prof. Detlev Ganten werden der Ärztliche Direktor Prof. Ulrich Frei, die Pflegedirektorin Hedwig François-Kettner und der Ärztliche Leiter der Rettungsstelle, Prof. Rajan Somasundaram für Fragen zur Verfügung stehen. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.

Kontakt

Prof. Dr. Rajan Somasundaram
Leitung der interdisziplinären Rettungsstelle und Aufnahmestation CBF

t: +49 30 8445 3025



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