Pressemitteilung

06.03.2017

Hand in Hand für die Kleinsten

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Rooming-In für intensiv behandelte Frühgeborene

Prof. Henrich, Prof. Bührer und Prof. Dame (v.l.). Copyright Charité
Rooming-In für intensiv behandelte Frühgeborene im Charité Bettenhaus Mitte. Copyright Peitz/Charité

Die Geburtsmedizin und die Neonatologie haben im Charité Bettenhaus Mitte frisch renovierte Stationen bezogen, die für die enge Zusammenarbeit speziell konzipiert wurden. Ein berlinweit einzigartiges Angebot ist das Rooming-In für Frühgeborene, die noch beatmet werden müssen. So können Eltern mehr gemeinsame Zeit mit ihrem Neugeborenen verbringen und schon frühzeitig eine intensive Bindung aufbauen.

Die gemeinsame Versorgung von Mutter und Kind in einem Zimmer, also Rooming-In, gehört seit vielen Jahren zum Standard. Frühgeborene hingegen werden bislang häufig noch in separaten Babyzimmern betreut, vor allem, wenn sie noch beatmet werden müssen. Im neuen Rooming-In-Bereich der Neonatologie können die Mütter nun rund um die Uhr bei ihren Kindern sein – selbst wenn sich das Baby noch in der Phase der Intensivbehandlung befindet. Auch für die Väter ist in den Familienzimmern noch genügend Platz zum Übernachten vorhanden.

Prof. Dr. Christoph Bührer, Direktor der Klinik für Neonatologie erklärt dazu: „Für Frühgeborene ist die Nähe zu ihren Eltern besonders wichtig – und umgekehrt auch: Eltern wollen gerade dann bei ihren Kindern sein, wenn sie krank sind. Wenn Eltern schon früh Gelegenheit bekommen, viel bei einem kleinen Frühgeborenen zu sein, fühlen sie sich viel sicherer, wenn ihr Baby schließlich nach Hause darf.“

Die Betreuung intensivmedizinisch behandelter Frühgeborener und ihrer Eltern in Rooming-In-Zimmern ist zeitgemäß. Prof. Dr. Christof Dame, Stellvertretender Direktor der Klinik für Neonatologie, ist begeistert: „Dieses Konzept wollten wir schon lange umsetzen und mit der Sanierung am Campus Charité Mitte können wir es nun endlich verwirklichen.“ Er ergänzt: „Studien haben gezeigt, dass die kontinuierliche Nähe zu den Eltern und der geschützte Bereich im Familienzimmer den Kindern Ruhe und Geborgenheit vermitteln, was sich positiv auf ihre Entwicklung auswirkt.“

Die meisten sehr kleinen Frühgeborenen, aber auch höhergradige Mehrlingskinder kommen per Kaiserschnitt zur Welt. Für diese Form der Entbindung gibt es in der Geburtsmedizin einen hochmodernen Operationssaal. Gleich nebenan werden die Kinder nach der Geburt von den Neonatologen versorgt – Drillinge sogar nebeneinander.

Prof. Dr. Wolfgang Henrich, Direktor der Klinik für Geburtsmedizin: „Die Geburtsmedizin betreut die Schwangeren schon vor der Geburt ambulant und bietet ihnen eine Pränataldiagnostik und Therapie höchster Versorgungsstufe. Er fügt hinzu: „Unsere Geburtsräume haben wir für die werdenden Mütter, die spontan gebären, modern und großzügig gestaltet. Zur angenehmen Ausstattung mit jeweils eigenem Bad kommt natürlich noch der imposante Panoramablick hinzu.“

Geburtsmedizin und Neonatologie bieten Schwangeren und frisch gebackenen Eltern den höchsten Standard an medizinischer Versorgung und modernem Komfort. Die Bereiche teilen sich jeweils die Ebenen 8 und 9.

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Links

https://geburtsmedizin.charite.de/


https://neonatologie.charite.de/

Kontakt

Prof. Dr. Christoph Bührer
Direktor der Klinik für Neonatologie
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 566 122

Prof. Dr. Wolfgang Henrich

Direktor der Klinik für Geburtsmedizin
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 564 072



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