Pressemitteilung

17.08.2012

Für den Ernstfall trainiert

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Katastrophenschutzübung in der Charité

Am Donnerstag, den 16. August fand gegen 19 Uhr am Campus Virchow-Kinikum der Charité - Universitätsmedizin Berlin eine unangekündigte Katastrophenschutzübung statt. Das Szenario: Am Flughafen Tegel seien zwei Flugzeuge mit insgesamt 350 Passagieren kollidiert. Innerhalb von zwei Stunden mussten 120 Verletzte medizinisch versorgt werden, darunter waren mehr als 30 Schwerverletzte. Gemessen an der Zahl der Verletzten war das die größte Übung, die jemals in Berlin durchgeführt wurde. Der Katastrophenschutzbeauftragte des Standorts, Dr.  Christian Kleber, stellte im Anschluss fest: „Wir hätten durchaus noch weitere Verletzte versorgen können, unsere Kapazitäten waren noch nicht ausgeschöpft.“

Die Übung wurde von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales als sehr erfolgreich eingeschätzt. Emine Demirbüken-Wegner, Staatssekretärin für Gesundheit, war als Beobachterin vor Ort und erklärte im Anschluss ihren Respekt für den Einsatz aller Beteiligten und die bestens abgestimmten Abläufe innerhalb der Charité. Darüber hinaus waren Beobachterinnen und Beobachter der Feuerwehr, der Polizei, der Presse und des Gesundheitsamtes vor Ort.

Insgesamt waren an der Übung mehr als circa 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem ärztlichen und pflegerischen Dienst sowie 20 Beschäftigte aus nichtmedizinischen Bereichen beteiligt, die die Verletzten koordiniert und souverän versorgt haben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden teilweise nach ihrem Feierabend alarmiert.

Prof. Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen Beteiligten für ihren hochprofessionellen Einsatz: „Den Erfolg der Übung verdanken wir der guten Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen. Danke sagen möchte ich insbesondere denjenigen, die aus ihrer Freizeit wieder ins Klinikum gerufen wurden.“

Kontakt

Stefanie Winde
Leiterin der Unternehmenskommunikation
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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