Pressemitteilung

21.02.2008

Förderung für neue Therapien gegen Allergien und Diabetes

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Mit rund 1,7 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jetzt die Entwicklung neuartiger Behandlungsansätze für Krankheiten, die durch Fehl- oder Überreaktionen des Immunsystems

Mit rund 1,7 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jetzt die Entwicklung neuartiger Behandlungsansätze für Krankheiten, die durch Fehl- oder Überreaktionen des Immunsystems hervorgerufen werden. Wissenschaftler der Charité - Universitätsmedizin Berlin, des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums arbeiten gemeinsam an Impfstoffen, die schädigende Reaktionen des Immunsystems selektiv ausschalten. Die lebenswichtigen Abwehrfunktionen des Körpers werden dabei erhalten. Grundlage der Wirkstoffe sind körpereigene Zellen sowie Moleküle aus Malariaerregern und anderen Parasiten. "Die Therapien werden für chronische Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose oder Diabetes, aber auch für unterschiedliche Allergiearten entwickelt", erklärt Prof. Alf Hamann, der Koordinator der Forschergruppe. "Unser Ziel ist es, sie effektiver behandeln zu können und die derzeit teils gravierenden Nebenwirkungen der Medikamente zu reduzieren." Das Verbundprojekt ist auf drei Jahre angesetzt.

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Leiterin Geschäftsbereich UnternehmenskommunikationCharité - Universitätsmedizin Berlin
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