Pressemitteilung

10.12.2009

Finanzielle Trendwende beim Budget der Charité

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Vorstand stabilisiert Haushalt des Uniklinikums im 3. Quartal

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat ihr Defizit nach Vorlage des 3. Quartalsberichts drastisch reduziert und ist damit auf einem guten Weg, ihre Budgetziele für 2009 zu erfüllen. Dies teilte der Vorstand jetzt dem Finanzausschuss des Aufsichtsrates mit. Geplant ist, im laufenden Jahr die Verluste auf 19,5 Millionen Euro zu reduzieren. 2008 lagen sie noch bei 56,6 Millionen Euro.

Prof. E. Jürgen Zöllner, Vorsitzender des Aufsichtsrats und Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, hob die „erfolgreiche finanzielle Trendwende“ hervor. Zwar liege noch viel Arbeit vor den Verantwortlichen, aber das Universitätsklinikum zeige damit die Verlässlichkeit seiner Planungen. „Ich bin jetzt zuversichtlich, dass die Charité wie geplant im Jahr 2011 wieder verlustfrei arbeiten kann.“

Insgesamt liegt das  Defizit im dritten Quartal bei 12,4 Millionen Euro. Das entspricht genau der Prognose. Matthias Scheller, Direktor des Klinikums, sieht gute Chancen, das Ergebnis weiter zu stabilisieren. „Das Krankenkassenbudget für 2009 ist zwar noch nicht unterschrieben, aber die wesentlichen Ergebnisse stehen fest“, erklärte er. Der Tarifabschluss mit der Ärztegewerkschaft Marburger Bund im September habe für Klarheit auf der Kostenseite gesorgt.

Um die Budgetziele zu erreichen, wird die Charité 2009 rund 70 Millionen Euro einsparen. „Das ist notwendig, weil der Zuschuss des Landes für Forschung und Lehre nochmals um 13 Millionen Euro gesenkt wurde. Außerdem müssen wir weitere 20 Millionen Euro an Zusatzkosten auffangen, die durch Inflation und Tarifsteigerungen entstehen“, erläuterte Scheller. Hierfür durchläuft die Charité gerade eine Fülle unterschiedlicher Restrukturierungsprozesse. So werden Standorte abseits der Kerncampi aufgegeben, Kliniken verlagert und mehr als 200 Personalstellen abgebaut. Gleichzeitig stieg die Zahl der ambulant versorgten Patienten deutlich an und auch der Schweregrad der Erkrankungen nahm noch einmal zu. „Ich ziehe den Hut vor den Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Prof. Karl Max Einhäupl, der Vorstandsvorsitzende der Charité. „Sie sollen wissen, dass wir hinter ihnen stehen.“

Kontakt

Kerstin Endele

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