Pressemitteilung

21.11.2019

Erster Charité-Versorgungsforschungskongress

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Welche Auswirkungen hat der demografische Wandel auf die Gesundheit und die Gesundheitsversorgung? Werden immer mehr Patientinnen und Patienten an chronischen Erkrankungen leiden? Und welche Möglichkeiten für Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und Pflege bieten digitale Technologien? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus des 1. Charité-Versorgungsforschungskongresses der CharitéUniversitätsmedizin Berlin.

Die „Plattform – Charité Versorgungsforschung“ bündelt Forschungsvorhaben, Weiterentwicklungen sowie Maßnahmen der Nachwuchsförderung im Bereich Versorgungsforschung. Der Plattform gehören bisher 17 Einrichtungen der Charité sowie die drei Forschungsnetze EMANet, NAVICARE und Fontane an. Ziel der Vernetzung ist es, Ressourcen besser zu nutzen, neue Synergien zu schaffen, wissenschaftliche Methoden gemeinsam weiterzuentwickeln und den wissenschaftlichen Nachwuchs besser zu fördern. Neue Möglichkeiten der Gesundheitsversorgung sollen so noch schneller für Patientinnen und Patienten zum Einsatz kommen. Im Fokus stehen dabei zunächst Forschungsaktivitäten zu den Themen ambulante und sektorenübergreifende Versorgung, vulnerable Gruppen und Personen mit chronischen Erkrankungen, Notfall- und Akutversorgung sowie Telemedizin und Digital Care.

Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft, sowie Sprecherin der neuen Plattform, erklärt: „Dank der einmaligen Interdisziplinarität der Versorgungsforschung an der Charité, der Einbeziehung Studierender unterschiedlicher Fachrichtungen sowie junger Nachwuchskräfte wird die neue Plattform einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das Forschungsgebiet fachlich, inhaltlich aber auch methodisch weiter zu entwickeln und den benötigten wissenschaftlichen Nachwuchs dafür auszubilden.“

Prof. Dr. Martin Möckel, Ärztlicher Leiter der Notfall- und Akutmedizin am Campus Charité Mitte und Campus Virchow-Klinikum sowie stellvertretender Sprecher der Plattform, betont: „Mit der Plattform und unseren klinischen Partnern innerhalb und außerhalb der Charité, den Krankenkassen und Verbänden haben wir eine produktive Vernetzung von Forschung, Versorgungspraxis und -gestaltung, die es ermöglicht, neue Versorgungsmodelle zu pilotieren, zu erforschen und für die Umsetzung vorzubereiten.“

Der 1. Charité-Versorgungsforschungskongress findet am Mittwoch, den 27. November von 15.00 bis 20.00 Uhr im CharitéCrossOver am Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1 in 10117 Berlin, Geländeadresse: Virchowweg 6 statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen und werden um Anmeldung unter presse(at)charite.de gebeten.

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Links

Plattform – Charité Versorgungsforschung

Beteiligte Einrichtungen der Charité und Forschungsnetze

1. Charité-Versorgungsforschungskongress
 

Kontakt

Dr. Verena Materna
Wissenschaftliche Koordinatorin der Plattform – Charité Versorgungsforschung
Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 553 807



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