Pressemitteilung

21.10.2013

Erste Professuren für das neue Centre Virchow-Villermé for Public Health

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Je eine Stiftungsprofessur in Berlin und Paris

Abbildung zur Pressemeldung zur Vertragsunterzeichnung
Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité, Christopher A. Viehbacher, CEO Sanofi, und Prof. Dr. Frédéric Dardel, Präsident der Universität Paris Descartes (Sorbonne Paris Cité), (v.l.n.r.) unterschreiben den Vertrag über die ersten beiden Professuren für das Centre Virchow-Villermé im Beisein von SE Maurice Gourdault-Montagne, Botschafter der Französischen Republik (rechts im Bild) und weiteren geladenen Gästen.

Das neu gegründete deutsch-französische Forschungsinstitut Centre Virchow-Villermé wird mit zwei Stiftungsprofessuren im Bereich Public Health für seine Standorte Berlin und Paris von Sanofi ausgestattet. Für die ersten fünf Dienstjahre jeder Professur steuert Sanofi eine Million Euro bei. Ziel ist es, die interdisziplinäre Forschung zwischen der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und der Sorbonne-Paris-Cité im Bereich Public Health zu fördern.  

Die Vereinbarung wurde im Rahmen des diesjährigen World Health Summit in Berlin unterzeichnet. Für die Gründungsuniversitäten beider Länder unterschrieben Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité und Prof. Dr. Frédéric Dardel, Präsident der Universität Paris Descartes sowie Martine Aiach, Präsidentin der Fondation Descartes und Christopher A. Viehbacher, Vorstandsvorsitzender Sanofi.

„Mit der Stiftung dieser ersten beiden Professuren möchten wir anlässlich des 50. Jahrestages der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags die intensive und sehr gute Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich auf wissenschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Ebene weiter fördern“, betonte Christopher A. Viehbacher, Vorstandsvorsitzender Sanofi, im Rahmen der Unterzeichnungszeremonie. Prof. Grüters-Kieslich ergänzte:„Gerade im Bereich Public Health stehen wir heute vielen Herausforderungen gegenüber, die Deutschland und Frankreich gleichermaßen betreffen, um mit dem demographischen Wandel der Gesellschaft und den Auswirkungen der Globalisierung nur zwei Stichworte zu nennen. Wir möchten auf den großen Traditionen der Namensgeber des Zentrums Rudolf Virchow und Louis-René Villermé aufbauen und durch die enge Zusammenarbeit von Charité und Université Sorbonne-Paris-Cité herausragende Ergebnisse erzielen.“

Unter den Anwesenden befanden sich S.E. Maurice Gourdault-Montagne, Botschafter der Französischen Republik, Prof. Dr. Detlev Ganten, Präsident des World Health Summit und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats, Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité sowie die Direktoren des Centre Virchow-Villermé Prof. Antoine Flahault und Privatdozentin Dr. Elke Schaeffner.

Die Arbeit des Forschungsinstituts fokussiert sich auf interdisziplinäre Kooperationen in den Bereichen Bildung, Forschung und Expertise: Als eines der ersten Projekte wurde eine mehrsprachige, offene Plattform für internetbasiertes Lernen (MOOC) im Bereich Public Health entwickelt. Eine Fallstudie zur Chikungunya-Epidemie, Global Governance von Epidemien am Beispiel Sars und statistische Grundlagen werden die ersten Kurse sein, die angeboten und in Kürze über www.virchowvillerme.eu abrufbar sein werden.

Centre Virchow-Villermé
Das Centre Virchow-Villermé wurde im April 2013 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag des Elysée-Vertrags gegründet. Ziel des gemeinsamen Zentrums von CharitéUniversitätsmedizin Berlin und Sorbonne-Paris-Cité ist es, im Bereich Public Health interdisziplinäre Forschung zu fördern und innovative Lehrangebote zu schaffen.

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Links

Öffnet externen Link im aktuellen Fensterwww.virchowvillerme.eu

Kontakt

Uwe Dolderer
Leiter der Unternehmenskommunikation
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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