Pressemitteilung

25.10.2011

Erste bundesweite Fachtagung der Teddybär-Kliniken

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Zweimal im Jahr versorgen engagierte Medizinstudierende der CharitéUniversitätsmedizin Berlin die kuscheligen Gefährten von Kindern im Teddybärkrankenhaus. Das Projekt hat seinen Ursprung in Schweden und soll helfen, Vorschulkindern auf spielerische Weise die Angst vor Ärzten und Krankenhäusern zu nehmen. Im Teddybärkrankenhaus steht der Teddy im Mittelpunkt, der hier untersucht und versorgt wird. Altersgerecht wird den kleinen Kuscheltiereltern gesundheitsrelevantes Wissen vermittelt und schon früh ein wichtiger Beitrag in der Gesundheitsprävention geleistet.

Die Teddykliniken erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Mittlerweile bieten 34 medizinische Fakultäten in Deutschland Teddysprechstunden an und die Nachfrage nach weiteren Angeboten ist enorm. Deswegen organisiert die AG Teddybärkrankenhaus an der Charité unter Leitung von Sina Gerecke gemeinsam mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. den bundesweit ersten Kongress der Teddybärkrankenhäuser in Berlin. Vom 28.10. bis zum 30.10.2011 tauschen sich erfahrene Teddy-Ärztinnen und Ärzte aus oder geben ihr Wissen an angehende Teddydocs weiter.

Angeboten werden Workshops mit Tipps zum Aufbau einer Teddyklinik oder zum erfolgreichen Sponsoring, zur gesunden Ernährung oder zur Kinderpsychologie. Unter dem Motto „Die Welt mit Kinderaugen sehen“ lernen die angehenden Teddyärzte, wie Kinder überhaupt Angst vor Krankenhäusern entwickeln. Für die Workshops „Gipsen, Nähen, Anamnesen“ wurden eigens Fachmedizinerinnen und –mediziner als Referenten gewonnen. Schließlich muss auch ein gebrochenes Teddybein korrekt eingegipst werden.

Links

Weitere Informationen zur Tagung: Öffnet externen Link im aktuellen Fensterwww.teddykongress.de

Kontakt

Sina Gerecke
AG Teddybärkrankenhaus
Charité - Universitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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