Pressemitteilung

15.04.2011

Erfolg für Berlin beim Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung

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Charité, Max-Delbrück-Centrum und Deutsches Herzzentrum Berlin mit von der Partie

Berlin ist mit der CharitéUniversitätsmedizin Berlin, dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und dem Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) einer von insgesamt sieben Standorten des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung (DZHK). Das hat ein internationales Gutachtergremium jetzt entschieden. Die drei Partner wollen ihre Herz-Kreislauf – und Stoffwechselforschung im Rahmen des DZHK unter dem Stichwort „Cardio Berlin“ bündeln. Assoziierte Partner sind das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) sowie das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin.

Charité und MDC setzen mit Cardio Berlin ihre seit 1992 bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit weiter fort. Das Deutsche Herzzentrum ist erstmalig mit einbezogen. Prof. Walter Rosenthal, MDC-Stiftungsvorstand und Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité - Universitätsmedizin Berlin, sowie Prof. Roland Hetzer, Ärztlicher Direktor des DHZB, begrüßten die Entscheidung und werteten sie als großen Erfolg für die Forscher und Kliniker. „Sie gehören in der Grundlagen- sowie klinischen Forschung zu den besten in Deutschland.“ Sie bekräftigten, „nur in enger Zusammenarbeit mit der Klinik ist es möglich, Ergebnisse der Grundlagenforschung in die Praxis am Krankenbett umzusetzen.“ Koordiniert wurde der erfolgreiche Berliner Antrag von Prof. Vera Regitz-Zagrosek, Leiterin des Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin an der Charité.

Das Cardio Berlin setzt auf Prävention und will darüber hinaus Geschlechterunterschiede zwischen Männern und Frauen bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen erforschen. Dazu arbeiten Kliniker und Forscher verschiedenster Disziplinen zusammen und setzen modernste molekulargenetische Methoden und Bildgebungsverfahren sowie ganzheitliche Ansätze (Systembiologie) ein.

Die sieben Standorte sind neben Berlin, Frankfurt, Göttingen, Greifswald, Hamburg/Kiel/Lübeck, Heidelberg/Mannheim und München. Sie wurden aus über 30 Anträgen ausgewählt. Finanziert wird das DZHK  wie die weiteren Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung zu 90 Prozent vom Bund und zu zehn Prozent von den Ländern.

Die Einrichtung des DZHK sowie weiterer Gesundheitsforschungszentren geht auf die Ausschreibung eines Wettbewerbs für die Einrichtung Deutscher Zentren der Gesundheitsforschung durch das Bundesforschungsministerium im Frühjahr 2010 zurück. Eine wesentliche Aufgabe der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung soll darin bestehen, Kompetenzen zu bündeln und dadurch einen maßgeblichen Beitrag zur Verbesserung der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Volkskrankheiten zu leisten.

Das MDC ist eine von 17 Einrichtungen der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Unter dem Dach der „Molekularen Medizin“ erforschen Wissenschaftler des MDC nicht nur Herz-Kreislauf- und Stoffwechselkrankheiten, sondern auch Krebs sowie Erkrankungen des Nervensystems. Sie wollen die Entstehung dieser komplexen Krankheiten in ihrem Ursprung - in den Genen und deren Produkten, den Proteinen, verstehen. Seit seiner Gründung 1992 arbeitet das MDC eng mit Klinikern vor allem der CharitéUniversitätsmedizin Berlin zusammen. Herzstück dieser Zusammenarbeit ist das von MDC und Charité auf dem Campus Berlin-Buch seit 2007 gemeinsam betriebene „Experimental and Clinical Research Center“ (ECRC), mit dem „Clinical Research Center“, das nach US-amerikanischem Vorbild für die klinische Forschung aufgebaut worden ist.

Links

Weitere Informationen:
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Öffnet externen Link im aktuellen Fensterhttp://www.helmholtz.de/
Öffnet externen Link im aktuellen Fensterhttp://www.dhzb.de/
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Kontakt

Claudia Peter
Geschäftsbereich Unternehmenskommunikation
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t.: +49 30 450 570 503
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Barbara Bachtler
Pressestelle
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Robert-Rössle-Straße 10
13125 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 94 06 - 38 96
Fax:  +49 (0) 30 94 06 - 38 33
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